So geht Sockel…

Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM) hat im August 2020 das neue Merkblatt „Ausführung von Sockelbereichen bei Wärmedämm-Verbundsystemen und Putzsystemen” veröffentlicht. Erstellt wurde die komplett überarbeitete und erweiterte Neuausgabe in der Projektgruppe Sockel (Leitung: Reinfried Weißgerber) im VDPM-Arbeitskreis Fassadendämmsysteme (Leitung: Achim Gebhart).

Die Autoren unterstreichen an mehreren Stellen des Merkblatts die entscheidende Bedeutung einer sorgfältigen Planung und entsprechenden Ausschreibung der Sockelarbeiten. Zielgruppe für die 20-seitige Broschüre sind neben den Fachunternehmern deshalb vor allem auch Planer und Architekten. Das Merkblatt behandelt sowohl die Sockelausführung bei Wärmedämm-Verbundsystemen als auch bei Putzsystemen auf Mauerwerk und Beton. Die Inhalte werden mitgetragen vom Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz, dem Bundesverband Ausbau und Fassade im ZDB sowie der Gütegemeinschaft Wärmedämmung von Fassaden.

Der einführende Abschnitt „Grundlegende Voraussetzungen und Definitionen“ erläutert alle für den Zusammenhang wesentlichen technischen Begriffe von der Bauwerksabdichtung bis zur Sockelausbildung bei erhöhter mechanischer Beanspruchung, ergänzt um die relevanten Normen und Regelungen sowie die daraus resultierenden Anforderungen.

Nächster Schwerpunkt ist die Ausführung beim Sockel zusammen mit Wärmedämm-Verbundsystemen (WDVS). In kurzen Texten und mit Grafiken illustriert erfährt der Leser hier praxisnah alle Details zur Befestigung der Dämmplatten am Untergrund, zum Putzaufbau und Feuchteschutz sowie zum Übergang vom Sockelbereich zum WDVS.

Die fachgerechte Sockel-Ausführung von Putzsystemen auf Mauerwerk und Beton ist Thema des folgenden Abschnitts, dargestellt anhand der Anwendungen im erdeinbindenden Bereich, im Sockel- und im Übergangsbereich zur Fassade.

Abgerundet wird das Merkblatt durch sieben besonders typische Konstruktionsbeispiele und durch ein Literaturverzeichnis.

Das Merkblatt „Ausführung von Sockelbereichen bei Wärmedämm-Verbundsystemen und Putzsystemen” steht ab sofort unter www.vdpm.info zum kostenlosen Download zur Verfügung und kann als Printausgabe unter info@vdpm.info bestellt werden.

 

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Über den VDPM

Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V. (VDPM) repräsentiert die führenden Hersteller von Fassadendämmsystemen und deren Zubehör, Außen- und Innenputzen, Mauermörtel und Estrich. Im Sinne seiner Mitgliedsunternehmen engagiert sich der VDPM für eine effiziente Interessenvertretung gegenüber der (Fach)Öffentlichkeit, der Politik, sowie den Behörden und Institutionen auf deutscher und europäischer Ebene. Die Fachgremien des VDPM erarbeiten und bewerten dabei Grundlagen und Vorschläge zu Technik- und Umweltschutzthemen sowie zum Arbeits- und Gesundheitsschutz, beteiligen sich an Forschungsvorhaben und leisten erfolgreiche Presse- und Normungsarbeit. Für Planer, Architekten und Bauherren stellt der Verband eine Vielzahl herstellerneutraler Informationen zur Verfügung und ist kompetenter Ansprechpartner.

Anbauteile an WDVS sicher befestigt

Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM) hat im Mai 2020 das neue Merkblatt „Sichere Befestigung von Anbauteilen an WDVS” veröffentlicht. Erarbeitet wurde es von der gleichnamigen Projektgruppe (Leitung: René Achenbach) im VDPM-Arbeitskreis Fassadendämmsysteme (Leitung: Achim Gebhart).

Für die fachgerechte Montage von Anbauteilen an WDVS-Fassaden haben die Hersteller in den vergangenen Jahren eine Reihe spezieller Befestigungsmöglichkeiten entwickelt. Das neue Merkblatt fasst prägnant und anschaulich die wesentlichen Aspekte bei Auswahl und Einsatz der unterschiedlichen Montageelemente zusammen. Die zwölfseitige Broschüre, die sich an Planer, Architekten und Fachunternehmer richtet, wird vom Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz, dem Bundesverband Ausbau und Fassade sowie der Gütegemeinschaft Wärmedämmung von Fassaden mitgetragen.

Die Bandbreite der Anbauteile für Gebäude reicht von Briefkästen, Hausnummern und Klingelschildern über Vordächer, Rankgitter und Markisen bis hin zu Klappläden und Handläufen für Treppengeländer. Werden solche Elemente an Fassaden mit Wärmedämm-Verbundsystem angebracht, gilt es, einiges zu beachten. So hängt von der fachgerechten Montage und der Wahl der geeigneten Befestigungselemente wie Spiraldübel, Scheiben, Zylinder, Winkel, Abstandhalter und Konsolen die langfristige Gebrauchstauglichkeit eines WDVS ab. Bei unsachgemäßer Anbringung kann das Dämmsystem – etwa durch das Eindringen von Feuchtigkeit – Schaden nehmen und an Funktionstüchtigkeit einbüßen. Neben der sicheren Lastaufnahme und -abtragung in den Untergrund müssen die Befestigungslösungen zusätzlich eine Reihe von Anforderungen an Witterungsbeständigkeit, Regendichtheit und Wärmebrückenminimierung erfüllen.

Das Merkblatt thematisiert auch den passenden Montagezeitpunkt – je nach Anbauteil kann er vor, während oder nach der Ausführung des WDVS liegen. Bei Elementen wie Geländern oder Elektrodoseneinsätzen sollte die Position des Anbauteils beispielsweise bereits in der Planung bekannt sein. Andere Anbauteile werden während der Applikation des WDVS in den Dämmstoff eingeklebt; einige können problemlos nachträglich befestigt werden. Zu berücksichtigen sind dabei die einwirkenden Lasten, wobei hier zwischen statisch- bzw. sicherheitsrelevanten und rein konstruktiven, meist leichten Anbauteilen zu unterscheiden ist.

Das Merkblatt des VDPM erklärt und zeigt die verschiedenen Befestigungsvarianten anhand von Schaubildern. Einen kompletten Überblick über die möglichen Montagelösungen bieten tabellarisch aufbereitete Anwendungsbeispiele inklusive Fotos. So lässt sich anhand von Kriterien wie der einwirkenden Last, dem verwendeten Dämmstoff und dem zu montierenden Anbauteil im Handumdrehen das geeignete Befestigungselement ermitteln.

Das Merkblatt „Sichere Befestigung von Anbauteilen an WDVS“ steht ab sofort unter www.vdpm.info zum kostenlosen Download zur Verfügung und kann als Printausgabe unter info@vdpm.info bestellt werden.

 

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Über den VDPM

Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V. (VDPM) repräsentiert die führenden Hersteller von Fassadendämmsystemen und deren Zubehör, Außen- und Innenputzen, Mauermörtel und Estrich. Im Sinne seiner Mitgliedsunternehmen engagiert sich der VDPM für eine effiziente Interessenvertretung gegenüber der (Fach)Öffentlichkeit, der Politik, sowie den Behörden und Institutionen auf deutscher und europäischer Ebene. Die Fachgremien des VDPM erarbeiten und bewerten dabei Grundlagen und Vorschläge zu Technik- und Umweltschutzthemen sowie zum Arbeits- und Gesundheitsschutz, beteiligen sich an Forschungsvorhaben und leisten erfolgreiche Presse- und Normungsarbeit. Für Planer, Architekten und Bauherren stellt der Verband eine Vielzahl herstellerneutraler Informationen zur Verfügung und ist kompetenter Ansprechpartner.

Mörtelprodukte setzten Wachstumskurs in 2019 fort – 2020 birgt Ungewissheit

Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM) hat in Zusammenarbeit mit der B+L Marktdaten GmbH die Bilanz für WDVS und Mörtelprodukte 2019 vorgelegt und präsentiert zugleich einen Ausblick auf das laufende Jahr. Trotz der Corona-Pandemie sind die Baustellen in Deutschland weiterhin geöffnet. Die im VDPM organisierten Unternehmen hoffen, sich mittel- wie langfristig positiv von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung abkoppeln zu können.

2019 konnte die Trockenmörtel-Branche nach Berechnungen der Marktforscher ihren Absatz im Vergleich zum Vorjahr noch einmal um 0,8% erhöhen. Damit wurden die Absätze bereits das vierte Jahr in Folge gesteigert. Die positive Entwicklung lässt sich insbesondere auf die Neubaukonjunktur zurückführen. Wie bereits im Vorjahr sorgten vor allem begrenzte Verarbeiterkapazitäten für ein zum Teil schleppendes Modernisierungsgeschäft.

Im Hinblick auf die einzelnen Produktsegmente beim Mörtel gab es bei Estrichprodukten und Innenputzen eine überdurchschnittlich positive Marktentwicklung. Weniger zufriedenstellend zeigt sich die Bilanz bei den Außenputzen: Nach einer vielversprechenden Fortsetzung der positiven Entwicklung der Jahre 2017 und 2018 lagen die Absätze zum Jahresende 2019 hinter den Erwartungen zurück.

Zögerliche Investitionen bei WDVS

In Aussicht auf die anstehenden Förderprogramme im Rahmen des „Klimapakets 2020“, das erst seit Januar 2020 abrufbar ist, hielten sich viele Bauherren zum Jahresende noch mit der Auftragsvergabe zurück. „Die lange währende Unsicherheit bei der steuerlichen Förderung der energetischen Modernisierung hat sich 2019 negativ auf die Entwicklung bei Wärmedämm-Verbundsystemen (WDVS) ausgewirkt“, erläutert VDPM-Hauptgeschäftsführer Dr. Hans-Joachim Riechers, „daraus resultiert auf das ganze Jahr gesehen ein Rückgang um 2,4% auf 32,2 Mio. Quadratmeter verlegte WDVS in 2019.“ Dieser Trend konnte im ersten Quartal 2020 zunächst gestoppt werden.

Ausblick 2020 birgt Ungewissheit

In den ersten Wochen dieses Jahres schauten die VDPM-Mitglieder und die Branche insgesamt noch optimistisch in die Zukunft: Der anhaltende Genehmigungsanstieg sowohl im Wohn- als auch im Nichtwohnbau ließ das laufende Jahr mit einem deutlichen Auftragspolster starten. Auch durch das „Klimapaket“ verlief das Modernisierungssegment vielversprechend – bis die Corona-Pandemie alles verändert hat.

Auch wenn die Auswirkungen bisher auf den Baustellen in Deutschland überschaubar sind, rechnen Experten ab dem zweiten Quartal vielfach mit einer schwierigeren Absatzsituation. Gründe dafür sind ein erhöhter Krankenstand, Hindernisse bei der Einreise für Subunternehmer aus den Nachbarländern, logistische Ausfälle und Verzögerungen im Genehmigungs- und Planungsprozess.

Branche sorgt vor

Entsprechend einer aktuellen Befragung bei Endverbrauchern sind auch potenzielle Modernisierer verunsichert. Vor allem größere Projekte werden zunächst verschoben. Ursächlich ist die Sorge bei den Eigenheimbesitzern vor Einkommenseinbußen, wie zum Beispiel bei akut drohender Kurzarbeit oder sogar Arbeitslosigkeit.

Dennoch: Nach B+L-Prognosen wird sich die Bauwirtschaft positiv von der Gesamtwirtschaft abkoppeln können. So konnte fast die gesamte Bauzulieferindustrie ein sehr gutes erstes Quartal 2020 verbuchen und Vorsorge treffen: Um zu erwartende Materialengpässe zu vermeiden, bauten Handel und Handwerk zusätzliche Lagerbestände auf. Des Weiteren führten verzögerte Lieferungen aus Asien zu verstärkter Nachfrage bei europäischen Lieferanten. Vor diesem Hintergrund sei laut B+L davon auszugehen, dass das Bauvolumen (BV) in Deutschland weniger zurückgehen werde als die gesamtwirtschaftliche Leistung (Stand 14.04.2020). Nach Hochrechnungen sei vorerst von einem Rückgang von 1,2% im Bauvolumen des Hochbaus auszugehen.

Auftragspolster beim Fachhandwerk

Dr. Riechers: „Die Auftragsbücher der Maler, Stuckateure und Bauunternehmen sind aktuell noch gut gefüllt. Bauprojekte sollen, wenn auch mit Verzögerung, zu Ende gebracht werden. Die weitere Entwicklung bis zum Jahresende kann niemand genau vorhersehen. Als VDPM tun wir jedenfalls alles, um unsere Mitgliedsunternehmen und das Fachhandwerk so weit wie möglich bei der Marktbearbeitung zu unterstützen.“

 

 

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Steuerliche Förderung für die energetische Modernisierung von selbstgenutztem Wohneigentum

Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM) mit Sitz in Berlin erleichtert Besitzern von Wohneigentum in Abstimmung mit den Finanzbehörden die Möglichkeit, energetische Modernisierungsmaßnahmen steuerlich absetzen zu können.

Seit dem 01.01.2020 können Besitzer von selbstgenutztem Wohneigentum – Haus oder Eigentumswohnung – die Kosten einer energetischen Modernisierung ihrer Immobilie teilweise von der Steuer abziehen. Abziehbar sind 20% der Kosten verteilt auf drei Jahre. Die Randbedingungen wurden vom Gesetzgeber bewusst „einfach“ gestaltet. So muss die Maßnahme weder vor Beginn „angemeldet“, noch muss ein externer Gutachter oder Energieberater eingeschaltet werden. Dennoch gibt es natürlich Vorgaben, die einzuhalten sind, um die steuerliche Förderung in Anspruch nehmen zu können.

Eigentümer, die Näheres zu der Förderung wissen wollen, wenden sich in der Regel an ihren Steuerberater. Um einen ersten Überblick über die einzuhaltenden Kriterien zu gewinnen, kann im Beratungsgespräch auf eine neue Broschüre des Verbandes für Dämm­systeme, Putz und Mörtel e.V. (VDPM) verwiesen werden, die sich speziell an Eigentümer wendet. Dort sind neben den formalen auch die bautechnischen Anfor­derungen zusammengestellt. Das bloße Einhalten der ohnehin geltenden gesetzlichen Bestimmungen reicht nämlich nicht. Gefördert werden nur Maßnahmen, die über das gesetzliche Maß hinausgehen. Dies ist jedoch in den meisten Fällen durchaus sinnvoll und auch wirtschaftlich. Die moderaten Mehrkosten werden nach Auskunft des VDPM durch die Förderung und die Energieeinsparung kompensiert. Dort, wo es Gründe gibt, von den bautechnischen Anforderungen abzuweichen, ist auch dies möglich. Das alles ist in der Broschüre des VDPM kompakt und verständlich zusammengefasst.

Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat ergänzend dazu folgendes Kriterium benannt:

Gemäß § 35c Absatz 1 Satz 7 EStG kann die Steuerermäßigung für energetische Maß­nahmen bei zu eigenen Wohnzwecken genutzten Gebäuden nur in Anspruch genom­men werden, wenn durch eine nach amtlichem Muster erstellte Bescheinigung des aus­führenden Fachunternehmens nachgewiesen wird, dass die Voraussetzungen des § 35c Absatz 1 Sätze 1 bis 3 EStG sowie die Anforderungen nach der Verordnung zur Bestim­mung von Mindestanforderungen für energetische Maßnahmen bei zu eigenen Wohn­zwecken genutzten Gebäuden nach § 35c des Einkommensteuergesetzes (Energetische Sanierungsmaßnahmen-Verordnung – ESanMV) erfüllt sind.

Für diese Bescheinigung hat das BMF ein Muster veröffentlicht. Der VDPM hat daraus ein ausfüllbares Dokument gemacht und stellt dieses allen Interessierten zur Verfügung.

Die VDPM-Broschüre „Steuern sparen“ ist ebenso wie das Muster der Erklärung des Fachunternehmens als PDF abrufbar unter www.vdpm.info. Gedruckte Exemplare der Broschüre werden auf Anfrage ebenfalls zur Verfügung gestellt.

 

 

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Neues Merkblatt „Staub – Hinweise für Produktionswerke“

Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM) hat ein neues Merkblatt zum Thema Staub veröffentlicht. Es wendet sich an Trockenmörtel produzierende Unternehmen und an das verarbeitende Fachhandwerk mit dem Ziel, über den notwendigen Arbeits- und Gesundheitsschutz praxisbezogen und auf dem aktuellsten Stand der Technik zu informieren.

Erstellt wurde das 16-seitige Merkblatt vom VDPM-Arbeitskreis Produktionstechnik und Logistik (Leiter: Eckhard Kroll). Es ergänzt die Aktivitäten der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft.

Das Merkblatt stellt die wichtigsten Zusammenhänge rund um die Themen Staub und Quarzfeinstaub in komprimierter Form dar. Es gibt Anregungen für die tägliche Praxis in Produktion und Verarbeitung mit Blick auf die möglichst sichere Einhaltung der Grenzwerte mit Schwerpunkt im Arbeits- und Gesundheitsschutz. Eine wesentliche Datenbasis für die Empfehlungen stellen dabei Expositionsmessungen in Arbeitsbereichen von Trockenmörtelwerken dar, die das Institut für Gefahrstoff-Forschung der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie an der Ruhr-Universität Bochum (www.igf-bgrci.de) im Rahmen einer Studie für den VDPM ermittelt hat.

Die Erkenntnisse zu Emissionen und Immissionen lassen den Schluss zu, dass bei ordnungsgemäßem Betrieb der vorhandenen Entstaubungseinrichtungen grenzwertüberschreitende Freisetzungen von Staub bzw. Quarzfeinstaub nicht zu erwarten sind.

Die Festlegung von Maßnahmen zur Staubvermeidung bzw. Einhaltung der Grenzwerte und die darüber geführten Aufzeichnungen (Wirksamkeitskontrollen) werden in diesem Merkblatt beispielhaft dargestellt. Checklisten für interne Prüfungen und Wartungslisten für Entstaubung per Spülluftabreinigung bzw. mit Druckluftabreinigung runden die Publikation ab.

Das kostenfreie Merkblatt ist ausschließlich als PDF-Dokument verfügbar unter www.vdpm.info

 

 

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VDPM-Mitgliederversammlung wird verschoben

Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM) hat seine für den 23. und 24. April 2020 in Augsburg geplante Mitgliederversammlung aufgrund der aktuellen Situation rund um das Corona-Virus verschoben. Ein neuer Termin ist für das vierte Quartal 2020 vorgesehen.

„Das war eine ganz schwere Entscheidung, aber letztlich unvermeidbar“, erläutert Hauptgeschäftsführer Dr. Hans-Joachim Riechers, „die derzeitige Lage in Deutschland insgesamt und bei unseren Mitgliedsunternehmen lässt eine Veranstaltung dieser Größenordnung momentan nicht zu. An erster Stelle geht es hier um die Gesundheit unserer Gäste und aller Beteiligten des VDPM, das ist für uns oberster Maßstab.“

Die durch die Corona-Pandemie notwendig gewordenen Reisebeschränkungen in den Unternehmen sind ebenso ein Grund für die Verlegung wie die auch unter Experten anhaltende Unsicherheit über die weitere Entwicklung der Situation. Dr. Riechers: „Wir planen jetzt für den Herbst eine halbtägige Arbeitstagung in Berlin. Hier sollen nur die wichtigsten Verbands-Themen diskutiert und anstehende Entscheidungen getroffen werden. Die nächste reguläre Mitgliederversammlung wird dann im Frühjahr 2021 sein.“

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Dübel in WDVS richtig planen und einsetzen

Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM) hat ein neues Merkblatt „Dübel in Wärmedämm-Verbundsystemen – Hinweise zur Planung und Ausführung“ veröffentlicht.

Die 24-seitige Broschüre wurde durch die Projektgruppe Dübel (Leiter: Dr. Falk Rosenkranz) im Arbeitskreis Fassadendämmsysteme des VDPM (Leiter: Achim Gebhart) erstellt und wird mitgetragen vom Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz, dem Bundesverband Ausbau und Fassade sowie der Gütegemeinschaft Wärmedämmung von Fassaden. Das Merkblatt richtet sich vor allem an Planer, Architekten und Fachunternehmer; es liefert grundsätzliche Informationen über die Funktionen von Dübeln in WDVS, erklärt die wichtigsten Planungsschritte und Ausführungsdetails.

Schwerpunkt des Planungsteils ist das Thema Standsicherheit mit Stichworten wie Windsogbeanspruchung, Widerstand des WDVS sowie Berechnung und Festlegung der Dübelanzahl je Dämmplatte. Im Abschnitt Planung werden die Themen Gebrauchstauglichkeit und Wärmedurchgang erläutert. Es wird aufgezeigt, wie sich Dübeltellerabzeichnungen in der Fassade vermeiden lassen.

Im Abschnitt Ausführung geht es um die richtigen Schritte für eine fachgerechte Verdübelung von WDVS. Das Merkblatt erläutert, wie die erforderliche Dübellänge und Mindestbohrlochtiefe ermittelt werden. Detaillierte farbige Schnittzeichnungen illustrieren die jeweilige Vorgehensweise anhand von Fassadenbeispielen. Hinweise zu den Qualitätsmerkmalen von WDVS-Dübeln, ein Glossar und ein Literaturverzeichnis runden das Merkblatt ab. Im Anhang liefern die Autoren zusätzlich noch ein komplettes Praxisbeispiel zur Dübelmengenbestimmung an einer fiktiven WDVS-Fassade.

Das Merkblatt „Dübel in WDVS – Hinweise zur Planung und Ausführung“ steht ab sofort unter www.vdpm.info zum kostenlosen Download bereit und kann als Printausgabe unter info@vdpm.info bestellt werden.

 

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Klimaschutz in Wohngebäuden – VDPM trifft Haus & Grund

VDPM Hauptgeschäftsführer Dr. Hans-Joachim Riechers traf sich mit Dr. Kai Warnecke, Präsident von Haus & Grund Deutschland. Mit dabei: Corinna Kodim, Geschäftsführerin Energie, Umwelt, Technik bei Haus & Grund Deutschland. „Klimaschutz in Wohngebäuden“ hieß das gemeinsame Thema.

Die in Haus & Grund organisierten privaten Eigentümer in Deutschland haben für den Klimaschutz eine besondere Verantwortung. Sie sind der Schlüssel zum Bestand an Wohngebäuden, denn: 94% der Wohngebäude in Deutschland sind im Eigentum von Privatpersonen. Deshalb begrüßt Haus & Grund genau wie der VDPM die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudemodernisierung für Selbstnutzer. „Aber“, so der Haus & Grund Präsident, „dabei darf es nicht bleiben. Auch die energetische Modernisierung von vermieteten Wohnungen durch private Eigentümer muss steuerlich gefördert werden.“ Dafür hat Haus & Grund bereits einen konkreten Vorschlag vorgelegt, in dem eine erhöhte Abschreibungsmöglichkeit (AfA) verlangt wird. Diese Forderung unterstützt auch der VDPM.

Kritisch merkte Dr. Warnecke an, dass zum Teil immer noch mit Übertreibungen und unsachlichen Darstellungen argumentiert werde. „Wir lassen uns nicht vorwerfen, nichts für den Klimaschutz zu tun. Gerade einmal 17% des Endenergieverbrauchs in Deutschland entfallen auf das Heizen in privaten Haushalten. Die Rolle der privaten Gebäudeeigentümer darf auch nicht überschätzt werden“, so Dr. Warnecke. Dennoch sei klar, dass der Energieverbrauch für das Heizen weiter gesenkt werden müsse, wenn am Ende der gesamte Gebäudebestand klimaneutral sein soll. „Dazu gehört für unsere Mitglieder auch eine sinnvolle und effiziente Wärmedämmung der Gebäude“, ließ Dr. Warnecke keinen Zweifel.

Darüber, dass man mit einem verschärften Ordnungsrecht oder staatlich angeordneten Zwangskontrollen nicht weiterkommt, bestand schnell Einigkeit. „Dies ist auch die Position des VDPM“, bestätigte Dr. Riechers, „Wir wollen die Eigentümer mit sachlicher Information und Transparenz von den Möglichkeiten und Vorteilen der Wärmedämmung überzeugen.“ So habe sich der VDPM maßgeblich dafür eingesetzt, die steuerliche Förderung nicht an komplizierte Vorgaben, wie z.B. eine zwangsweise Energieberatung, zu binden.

Die herstellerneutralen Informationen des Verbandes könnten durchaus auch zur Information der Mitglieder von Haus & Grund dienen, kann sich Geschäftsführerin Corinna Kodim vorstellen, als ihr Dr. Riechers die taufrische Infobroschüre zur steuerlichen Förderung und den stark nachgefragten Außenwandratgeber des VDPM überreichte.

Der begonnene Austausch soll fortgesetzt werden. „Auch ein starker Verband wie Haus & Grund Deutschland braucht in Berlin viele Allianzen, um etwas zu erreichen. Deswegen begrüßen wir den Austausch mit dem VDPM“, stellte Dr. Warnecke abschließend fest.

 

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Haus dämmen – Klima schützen – Steuern sparen!

Seit Jahresanfang können sich Hausbesitzer, die an ihrer selbstgenutzten Immobilie eine energetische Fassadenmodernisierung durchführen, bei der Steuererklärung bis zu 20 Prozent der Kosten vom Finanzamt zurückholen. Alle Hintergründe und Details zu diesem Thema hat der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM) in einer kompakten Broschüre zusammengefasst. Damit können Fachunternehmer, Maler und Stuckateure beim Endkunden mit klaren Vorteilsargumenten für Wärmedämm-Verbundsysteme punkten.

„Wir haben uns mit vielen anderen Initiativen seit langem dafür eingesetzt, dass energetische Modernisierungsmaßnahmen die Steuerlast senken“, erklärt VDPM-Hauptgeschäftsführer Dr. Hans-Joachim Riechers, „damit werden Anreize geschaffen, etwas für den Klimaschutz zu tun. Gleichzeitig bieten sich dem Fachhandwerk nun bessere Möglichkeiten, das Marktpotenzial zu erschließen, denn noch immer sind viele Bestandsbauten nicht gedämmt.”

Mit der Einführung der in den nächsten Jahren weiter steigenden CO2-Abgabe wird Heizenergie immer teurer. Der Handlungsbedarf bei Hausbesitzern für energetische Modernisierung wächst. Die neue VDPM-Broschüre „Steuern sparen“ erklärt übersichtlich und kompakt alle Details und Kriterien, die erfüllt werden müssen, um die Steuervorteile in Anspruch nehmen zu können. Dabei wird auch die wichtige Funktion des qualifizierten Handwerks deutlich, denn nur mit der Ausführung durch Meisterbetriebe greift das Förderprogramm.

Die neue Broschüre „Steuern sparen“ ist als PDF abrufbar unter www.vdpm.info, Fachunternehmer können gedruckte Exemplare für eigene Werbemaßnahmen auch in größerer Stückzahl beim VDPM bestellen.

 

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VDPM präsentiert aktualisierte Umwelt-Produktdeklarationen

Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM) hat als einer der ersten Branchenverbände überarbeitete Umwelt-Produktdeklarationen (Environmental Product Declarations, EPD) vorgelegt, die den aktuell gültigen Product Category Rules (PCR) entsprechen.

Die neuen EPD des VDPM betreffen die Bereiche Putz-, Mauer- und Estrichmörtel und haben eine Gültigkeit bis zum 28.11.2024. Die EPD für WDVS haben noch eine Gültigkeit bis zum 06.06.2022; sie werden anschließend aktualisiert.

Komplett neu aufgesetzt und gestaltet wurde in den neuen EPD generell das Punkte- bzw. Bewertungssystem, mit dem überprüft wird, ob eine Produktionsrezeptur in den Bereich der jeweiligen Muster-EPD passt.

In allen EPD wurde der Gültigkeitsbereich überarbeitet und neu formuliert (Kapitel 1). Die Produktbeschreibungen (2.1) und technischen Daten (2.3) sind in den Texten an die aktuell gültige PCR angepasst worden, das gilt auch für die bautechnischen Daten in Kapitel 2.3. Das Kapitel Grundstoffe/Hilfsstoffe (2.5) wurde um die „Angaben zu besorgniserregenden Stoffen“ ergänzt. Im Kapitel 4 wurden die Ökobilanzen für alle Werk-Trockenmörtel-Gruppen aktualisiert und neu berechnet, außerdem die CO2-Einspeicherung für alle drei Produktgruppen in der Ökobilanz überarbeitet. Kapitel 7 (Nachweise) enthält nun Hinweise zur Auslaugung als zusätzliche Szenariobeschreibung nach der Nutzung. Schließlich wurden auch sämtliche Literaturquellen (Kapitel 8) aktualisiert und neu gekennzeichnet.

Eine Umwelt-Produktdeklaration ist die Zusammenstellung aller umweltrelevanten Eigenschaften eines Produktes. In international gültigen Normen, z.B. ISO 14025, ist festgelegt, in welcher Form das zu erfolgen hat. Die Erstellung einer Umwelt-Produktdeklaration ist aufwendig. Auch eine vollständige Ökobilanz gehört dazu. Eine Umwelt-Produktdeklaration kann für ein bestimmtes Produkt oder eine Produktgruppe erarbeitet werden. Grundsätzlich sollten Umwelt-Produktdeklarationen von einer unabhängigen Stelle zertifiziert sein. Nur dann sind sie glaubwürdig und auf Vollständigkeit geprüft. In Deutschland erfolgt die Zertifizierung über das Institut Bauen und Umwelt.

Die Umwelt-Produktdeklaration ist ein „Ausweis“, der alle umweltrelevanten Daten eines Baustoffes enthält. Sie stellt fundierte und vergleichbare Informationen über die Umweltleistung von Produkten bereit und soll den Lebenszyklus eines Produktes vollständig erfassen. Dabei müssen die Umweltbelastungen durch die Herstellung und den Gebrauch des Produktes ebenso beschrieben werden wie mögliche Gesundheitsrisiken.

Die Umwelt-Produktdeklaration geht weiter als die meisten „Umweltzeichen“, weil alle Informationen transparent und nachprüfbar sind. Umweltzeichen beschränken sich häufig auf einzelne Eigenschaften des Baustoffes und die Beurteilungskriterien bleiben für den Endkunden im Unklaren. Wer in Sachen Umwelt- und Gesundheitsschutz auf der sicheren Seite sein will, erhält mit einer Umwelt-Produktdeklaration ein zuverlässiges Informationsinstrument.

Die Umwelt-Produktdeklarationen können hier abgerufen werden:
https://www.vdpm.info/services/downloads/upd/

oder unter:
https://ibu-epd.com/veroeffentlichte-epds/
 

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