Dübel in WDVS richtig planen und einsetzen

Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM) hat ein neues Merkblatt „Dübel in Wärmedämm-Verbundsystemen – Hinweise zur Planung und Ausführung“ veröffentlicht.

Die 24-seitige Broschüre wurde durch die Projektgruppe Dübel (Leiter: Dr. Falk Rosenkranz) im Arbeitskreis Fassadendämmsysteme des VDPM (Leiter: Achim Gebhart) erstellt und wird mitgetragen vom Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz, dem Bundesverband Ausbau und Fassade sowie der Gütegemeinschaft Wärmedämmung von Fassaden. Das Merkblatt richtet sich vor allem an Planer, Architekten und Fachunternehmer; es liefert grundsätzliche Informationen über die Funktionen von Dübeln in WDVS, erklärt die wichtigsten Planungsschritte und Ausführungsdetails.

Schwerpunkt des Planungsteils ist das Thema Standsicherheit mit Stichworten wie Windsogbeanspruchung, Widerstand des WDVS sowie Berechnung und Festlegung der Dübelanzahl je Dämmplatte. Im Abschnitt Planung werden die Themen Gebrauchstauglichkeit und Wärmedurchgang erläutert. Es wird aufgezeigt, wie sich Dübeltellerabzeichnungen in der Fassade vermeiden lassen.

Im Abschnitt Ausführung geht es um die richtigen Schritte für eine fachgerechte Verdübelung von WDVS. Das Merkblatt erläutert, wie die erforderliche Dübellänge und Mindestbohrlochtiefe ermittelt werden. Detaillierte farbige Schnittzeichnungen illustrieren die jeweilige Vorgehensweise anhand von Fassadenbeispielen. Hinweise zu den Qualitätsmerkmalen von WDVS-Dübeln, ein Glossar und ein Literaturverzeichnis runden das Merkblatt ab. Im Anhang liefern die Autoren zusätzlich noch ein komplettes Praxisbeispiel zur Dübelmengenbestimmung an einer fiktiven WDVS-Fassade.

Das Merkblatt „Dübel in WDVS – Hinweise zur Planung und Ausführung“ steht ab sofort unter www.vdpm.info zum kostenlosen Download bereit und kann als Printausgabe unter info@vdpm.info bestellt werden.

 

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Über den VDPM

Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V. (VDPM) repräsentiert die führenden Hersteller von Fassadendämmsystemen und deren Zubehör, Außen- und Innenputzen, Mauermörtel und Estrich. Im Sinne seiner Mitgliedsunternehmen engagiert sich der VDPM für eine effiziente Interessenvertretung gegenüber der (Fach)Öffentlichkeit, der Politik, sowie den Behörden und Institutionen auf deutscher und europäischer Ebene. Die Fachgremien des VDPM erarbeiten und bewerten dabei Grundlagen und Vorschläge zu Technik- und Umweltschutzthemen sowie zum Arbeits- und Gesundheitsschutz, beteiligen sich an Forschungsvorhaben und leisten erfolgreiche Presse- und Normungsarbeit. Für Planer, Architekten und Bauherren stellt der Verband eine Vielzahl herstellerneutraler Informationen zur Verfügung und ist kompetenter Ansprechpartner.

Klimaschutz in Wohngebäuden – VDPM trifft Haus & Grund

VDPM Hauptgeschäftsführer Dr. Hans-Joachim Riechers traf sich mit Dr. Kai Warnecke, Präsident von Haus & Grund Deutschland. Mit dabei: Corinna Kodim, Geschäftsführerin Energie, Umwelt, Technik bei Haus & Grund Deutschland. „Klimaschutz in Wohngebäuden“ hieß das gemeinsame Thema.

Die in Haus & Grund organisierten privaten Eigentümer in Deutschland haben für den Klimaschutz eine besondere Verantwortung. Sie sind der Schlüssel zum Bestand an Wohngebäuden, denn: 94% der Wohngebäude in Deutschland sind im Eigentum von Privatpersonen. Deshalb begrüßt Haus & Grund genau wie der VDPM die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudemodernisierung für Selbstnutzer. „Aber“, so der Haus & Grund Präsident, „dabei darf es nicht bleiben. Auch die energetische Modernisierung von vermieteten Wohnungen durch private Eigentümer muss steuerlich gefördert werden.“ Dafür hat Haus & Grund bereits einen konkreten Vorschlag vorgelegt, in dem eine erhöhte Abschreibungsmöglichkeit (AfA) verlangt wird. Diese Forderung unterstützt auch der VDPM.

Kritisch merkte Dr. Warnecke an, dass zum Teil immer noch mit Übertreibungen und unsachlichen Darstellungen argumentiert werde. „Wir lassen uns nicht vorwerfen, nichts für den Klimaschutz zu tun. Gerade einmal 17% des Endenergieverbrauchs in Deutschland entfallen auf das Heizen in privaten Haushalten. Die Rolle der privaten Gebäudeeigentümer darf auch nicht überschätzt werden“, so Dr. Warnecke. Dennoch sei klar, dass der Energieverbrauch für das Heizen weiter gesenkt werden müsse, wenn am Ende der gesamte Gebäudebestand klimaneutral sein soll. „Dazu gehört für unsere Mitglieder auch eine sinnvolle und effiziente Wärmedämmung der Gebäude“, ließ Dr. Warnecke keinen Zweifel.

Darüber, dass man mit einem verschärften Ordnungsrecht oder staatlich angeordneten Zwangskontrollen nicht weiterkommt, bestand schnell Einigkeit. „Dies ist auch die Position des VDPM“, bestätigte Dr. Riechers, „Wir wollen die Eigentümer mit sachlicher Information und Transparenz von den Möglichkeiten und Vorteilen der Wärmedämmung überzeugen.“ So habe sich der VDPM maßgeblich dafür eingesetzt, die steuerliche Förderung nicht an komplizierte Vorgaben, wie z.B. eine zwangsweise Energieberatung, zu binden.

Die herstellerneutralen Informationen des Verbandes könnten durchaus auch zur Information der Mitglieder von Haus & Grund dienen, kann sich Geschäftsführerin Corinna Kodim vorstellen, als ihr Dr. Riechers die taufrische Infobroschüre zur steuerlichen Förderung und den stark nachgefragten Außenwandratgeber des VDPM überreichte.

Der begonnene Austausch soll fortgesetzt werden. „Auch ein starker Verband wie Haus & Grund Deutschland braucht in Berlin viele Allianzen, um etwas zu erreichen. Deswegen begrüßen wir den Austausch mit dem VDPM“, stellte Dr. Warnecke abschließend fest.

 

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Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V. (VDPM) repräsentiert die führenden Hersteller von Fassadendämmsystemen und deren Zubehör, Außen- und Innenputzen, Mauermörtel und Estrich. Im Sinne seiner Mitgliedsunternehmen engagiert sich der VDPM für eine effiziente Interessenvertretung gegenüber der (Fach)Öffentlichkeit, der Politik, sowie den Behörden und Institutionen auf deutscher und europäischer Ebene. Die Fachgremien des VDPM erarbeiten und bewerten dabei Grundlagen und Vorschläge zu Technik- und Umweltschutzthemen sowie zum Arbeits- und Gesundheitsschutz, beteiligen sich an Forschungsvorhaben und leisten erfolgreiche Presse- und Normungsarbeit. Für Planer, Architekten und Bauherren stellt der Verband eine Vielzahl herstellerneutraler Informationen zur Verfügung und ist kompetenter Ansprechpartner.

Haus dämmen – Klima schützen – Steuern sparen!

Seit Jahresanfang können sich Hausbesitzer, die an ihrer selbstgenutzten Immobilie eine energetische Fassadenmodernisierung durchführen, bei der Steuererklärung bis zu 20 Prozent der Kosten vom Finanzamt zurückholen. Alle Hintergründe und Details zu diesem Thema hat der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM) in einer kompakten Broschüre zusammengefasst. Damit können Fachunternehmer, Maler und Stuckateure beim Endkunden mit klaren Vorteilsargumenten für Wärmedämm-Verbundsysteme punkten.

„Wir haben uns mit vielen anderen Initiativen seit langem dafür eingesetzt, dass energetische Modernisierungsmaßnahmen die Steuerlast senken“, erklärt VDPM-Hauptgeschäftsführer Dr. Hans-Joachim Riechers, „damit werden Anreize geschaffen, etwas für den Klimaschutz zu tun. Gleichzeitig bieten sich dem Fachhandwerk nun bessere Möglichkeiten, das Marktpotenzial zu erschließen, denn noch immer sind viele Bestandsbauten nicht gedämmt.”

Mit der Einführung der in den nächsten Jahren weiter steigenden CO2-Abgabe wird Heizenergie immer teurer. Der Handlungsbedarf bei Hausbesitzern für energetische Modernisierung wächst. Die neue VDPM-Broschüre „Steuern sparen“ erklärt übersichtlich und kompakt alle Details und Kriterien, die erfüllt werden müssen, um die Steuervorteile in Anspruch nehmen zu können. Dabei wird auch die wichtige Funktion des qualifizierten Handwerks deutlich, denn nur mit der Ausführung durch Meisterbetriebe greift das Förderprogramm.

Die neue Broschüre „Steuern sparen“ ist als PDF abrufbar unter www.vdpm.info, Fachunternehmer können gedruckte Exemplare für eigene Werbemaßnahmen auch in größerer Stückzahl beim VDPM bestellen.

 

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VDPM präsentiert aktualisierte Umwelt-Produktdeklarationen

Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM) hat als einer der ersten Branchenverbände überarbeitete Umwelt-Produktdeklarationen (Environmental Product Declarations, EPD) vorgelegt, die den aktuell gültigen Product Category Rules (PCR) entsprechen.

Die neuen EPD des VDPM betreffen die Bereiche Putz-, Mauer- und Estrichmörtel und haben eine Gültigkeit bis zum 28.11.2024. Die EPD für WDVS haben noch eine Gültigkeit bis zum 06.06.2022; sie werden anschließend aktualisiert.

Komplett neu aufgesetzt und gestaltet wurde in den neuen EPD generell das Punkte- bzw. Bewertungssystem, mit dem überprüft wird, ob eine Produktionsrezeptur in den Bereich der jeweiligen Muster-EPD passt.

In allen EPD wurde der Gültigkeitsbereich überarbeitet und neu formuliert (Kapitel 1). Die Produktbeschreibungen (2.1) und technischen Daten (2.3) sind in den Texten an die aktuell gültige PCR angepasst worden, das gilt auch für die bautechnischen Daten in Kapitel 2.3. Das Kapitel Grundstoffe/Hilfsstoffe (2.5) wurde um die „Angaben zu besorgniserregenden Stoffen“ ergänzt. Im Kapitel 4 wurden die Ökobilanzen für alle Werk-Trockenmörtel-Gruppen aktualisiert und neu berechnet, außerdem die CO2-Einspeicherung für alle drei Produktgruppen in der Ökobilanz überarbeitet. Kapitel 7 (Nachweise) enthält nun Hinweise zur Auslaugung als zusätzliche Szenariobeschreibung nach der Nutzung. Schließlich wurden auch sämtliche Literaturquellen (Kapitel 8) aktualisiert und neu gekennzeichnet.

Eine Umwelt-Produktdeklaration ist die Zusammenstellung aller umweltrelevanten Eigenschaften eines Produktes. In international gültigen Normen, z.B. ISO 14025, ist festgelegt, in welcher Form das zu erfolgen hat. Die Erstellung einer Umwelt-Produktdeklaration ist aufwendig. Auch eine vollständige Ökobilanz gehört dazu. Eine Umwelt-Produktdeklaration kann für ein bestimmtes Produkt oder eine Produktgruppe erarbeitet werden. Grundsätzlich sollten Umwelt-Produktdeklarationen von einer unabhängigen Stelle zertifiziert sein. Nur dann sind sie glaubwürdig und auf Vollständigkeit geprüft. In Deutschland erfolgt die Zertifizierung über das Institut Bauen und Umwelt.

Die Umwelt-Produktdeklaration ist ein „Ausweis“, der alle umweltrelevanten Daten eines Baustoffes enthält. Sie stellt fundierte und vergleichbare Informationen über die Umweltleistung von Produkten bereit und soll den Lebenszyklus eines Produktes vollständig erfassen. Dabei müssen die Umweltbelastungen durch die Herstellung und den Gebrauch des Produktes ebenso beschrieben werden wie mögliche Gesundheitsrisiken.

Die Umwelt-Produktdeklaration geht weiter als die meisten „Umweltzeichen“, weil alle Informationen transparent und nachprüfbar sind. Umweltzeichen beschränken sich häufig auf einzelne Eigenschaften des Baustoffes und die Beurteilungskriterien bleiben für den Endkunden im Unklaren. Wer in Sachen Umwelt- und Gesundheitsschutz auf der sicheren Seite sein will, erhält mit einer Umwelt-Produktdeklaration ein zuverlässiges Informationsinstrument.

Die Umwelt-Produktdeklarationen können hier abgerufen werden:
https://www.vdpm.info/services/downloads/upd/

oder unter:
https://ibu-epd.com/veroeffentlichte-epds/
 

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Alles über Calciumsulfat-Fließestriche

Grundlagen, Eigenschaften und Anwendungsmöglichkeiten dieser immer häufiger eingesetzten Estrichvariante hat die Initiative “Fließestrich – Auf gutem Grund” jetzt in einem neuen Merkblatt zusammengefasst.

Die zwölfseitige Publikation richtet sich an alle Interessierten, die in kompakter und leicht verständlicher Form die wichtigsten Fakten und Vorteile von Calciumsulfat-Fließestrich nachlesen wollen. Fachkreise können die Inhalte als Argumentationsleitfaden im Planungs- und Beratungsgespräch nutzen. Bauherren und Investoren erfahren Gründe, warum und in welchen Fällen sich die Entscheidung für diese Estrichvariante lohnt und wo die Grenzen der Einsetzbarkeit liegen.

Das Merkblatt klärt die Begrifflichkeiten und erläutert die Herstellung von Calciumsulfat-Fließestrich. Weitere Textabschnitte gehen auf den Einbau und die notwendigen Rahmenbedingungen dafür ein, außerdem werden Vorteile wie geringe Nenndicke, Ebenheit, Formstabilität, schnelle Belegreife, Oberflächenfestigkeit und Eignung für Fußbodenheizungen thematisiert. Informationen zur Ökologie, zu Gesundheitsschutz, Nachhaltigkeit und Recycling runden das neue Merkblatt ab.

Es steht ab sofort unter www.pro-fliessestrich.de zum Download zur Verfügung und kann beim VDPM als Printausgabe unter info@vdpm.info bestellt werden.
 

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Ein Jahr #putzpoesie – auch das Handwerk profitiert

Als der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V. (VDPM) im November 2018 die Kampagne #putzpoesie gestartet hat, geschah das mit dem Ziel, Planer und Architekten über die Sozialen Medien wieder stärker für das Thema Putz zu begeistern. Positive Resonanz und kontinuierlich steigende Beteiligung bestätigen diese Entscheidung. Das Fachhandwerk profitiert von zusätzlichen Aufträgen und dem Wunsch der Architekten nach hochwertiger Putz-Technik und -Ausführung.

Nach zwölf Monaten zählt die Putzpoesie-Facebook Gemeinschaft bereits über 9.000 Fans. Deshalb hat der Verband die Social-Media-Strategie im Verlauf des Jahres ausgeweitet: „Dass wir mit einem traditionellen Material wie Putz auf Facebook und Pinterest solch hohe Reichweiten erzielen konnten, hat uns dazu veranlasst, das Thema auch auf Instagram zu spielen. Eine gute Entscheidung, wie sich bereits sechs Monate und 1.200 Follower später zeigt“, so Antje Hannig, Geschäftsführerin des VDPM.

Unterschiedliche Strategien für unterschiedliche Kanäle

Anders als im Facebook-Kanal stehen auf dem bei Architekten beliebten Instagram-Profil reine Strukturen auf dem Programm. Rillen-, Schabe- oder Kellenputz in zartem Flieder oder kräftigem Rot: Alltagsaufnahmen, wie sie jedem Stadtspaziergänger täglich begegnen. „Das Ziel ist es, die Menschen zu sensibilisieren, damit sie sich mit den Strukturen in ihrer Umgebung auseinandersetzen und bewusster auf Materialien achten“, so Christian Poprawa, Leiter des Arbeitskreises Marketing & Öffentlichkeitsarbeit und Vorstandsmitglied im VDPM, „zusammen genommen präsentieren wir auf den drei Social-Media-Kanälen nicht nur die zahlreichen Arten hochwertigen Putzeinsatzes, sondern zeigen mit Objektbeispielen zugleich das Leistungsspektrum des qualifizierten Handwerks, das diese anspruchsvollen Techniken beherrscht und Architektenideen fachgerecht umsetzen kann.“

Wachstum auch auf putzpoesie.de

Dass die Strategie aufgeht, zeigt z.B. die Interaktion der Facebook-Gemeinschaft. Im breiten Maßnahmen-Mix mögen die Fans besonders die Rubrik „Poesie auf Putz“. Liken, teilen und kommentieren: #putzpoesie bringt Leute ins Gespräch und sorgt gleichermaßen für fachspezifische Inhalte. Auch die Kampagnen-Basis wächst: auf der Website „putzpoesie.de“ versammeln sich zunehmend sehenswerte Objekte, Strukturen und „Putzpoeten“.

Weitere Informationen unter: www.putzpoesie.de

 

#putzpoesie ist neben Website, Facebook und Pinterest nun auch auf Instagram zu finden. (Foto: putzpoesie.de)

 

Beiträge wie die Sharepic-Reihe „Poesie auf Putz“ kommen bei den Followern besonders gut an. (Foto: putzpoesie.de)

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Gelebte Partnerschaft

Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM) pflegt traditionell enge Beziehungen zum Fachhandwerk. Das wurde deutlich beim kürzlichen Besuch der Berliner Verbandsspitze im neuen Kompetenzzentrum für Ausbau und Fassade in Rutesheim.

Rainer König, Vorsitzender des Fachverbandes der Stuckateure für Ausbau und Fassade Baden-Württemberg (SAF), führte Christoph Dorn, Vorsitzender des VDPM, und VDPM-Hauptgeschäftsführer Dr. Hans-Joachim Riechers durch die neuen Räumlichkeiten.

„Es ist nicht nur das Gebäude, es ist auch die Idee, die dahintersteckt“, zeigte sich Christoph Dorn beeindruckt. „Aus- und Weiterbildung sind die Eckpfeiler für eine zukunftsfähige Handwerkerschaft und machen den Beruf für junge Leute attraktiv“, erläuterte Rainer König seine Motivation. Viel Arbeit haben er und seine Stuckateurkollegen in das Kompetenzzentrum gesteckt. „Nicht nur unsere Auszubildenden haben kräftig mitgearbeitet, auch der gesamte SAF-Vorstand hat auf dem Gerüst gestanden“, erzählte er aus der Bauphase und bedankt sich gleichzeitig für das Engagement der VDPM-Mitglieder, die das Projekt unterstützt haben. Das Haus habe sich vom ersten Moment an mit Leben gefüllt, freute sich auch SAF-Hauptgeschäftsführer Thomas Arnold.

Anschließend wurde über aktuelle gemeinsame Projekte diskutiert. Verwiesen wurde auf zahlreiche Technische Leitlinien und Merkblätter, mit denen Handwerk und Industrie den Stand der Technik fortgeschrieben hätten. Auch mit dem „Branchenforum“ sei eine gemeinsame Veranstaltung von Industrie und Handwerk etabliert worden, die sich zu Recht eines großen Zuspruchs erfreue.

„Es ist die klare Ausrichtung des VDPM, in allen Belangen eng mit dem Handwerk zu­sammenzuarbeiten“, machte Dr. Hans-Joachim Riechers deutlich. Diese Zusammenarbeit wird auch in Zukunft fortgesetzt, waren sich alle Beteiligten einig.

Freuen sich über einen gelungenen Besuch (v.l.): Christoph Dorn (Vorsitzender VDPM), Rainer König (Vorsitzender SAF), Thomas Arnold (Hauptgeschäftsführer SAF) und Dr. Hans-Joachim Riechers (Hauptgeschäftsführer VDPM)
Foto: Stephan Bacher/SAF

 

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Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V. (VDPM) repräsentiert die führenden Hersteller von Fassadendämmsystemen und deren Zubehör, Außen- und Innenputzen, Mauermörtel und Estrich. Im Sinne seiner Mitgliedsunternehmen engagiert sich der VDPM für eine effiziente Interessenvertretung gegenüber der (Fach)Öffentlichkeit, der Politik, sowie den Behörden und Institutionen auf deutscher und europäischer Ebene. Die Fachgremien des VDPM erarbeiten und bewerten dabei Grundlagen und Vorschläge zu Technik- und Umweltschutzthemen sowie zum Arbeits- und Gesundheitsschutz, beteiligen sich an Forschungsvorhaben und leisten erfolgreiche Presse- und Normungsarbeit. Für Planer, Architekten und Bauherren stellt der Verband eine Vielzahl herstellerneutraler Informationen zur Verfügung und ist kompetenter Ansprechpartner.

Von 2800 v.Chr. bis ins digitale Zeitalter

Das FLIESSESTRICHFORUM wurde seinem Ruf als zentraler Treffpunkt der Branche auch 2019 mehr als gerecht. So viele Teilnehmer wie nie zuvor (mehr als 160) waren am 22.Oktober nach Bamberg gekommen. Estrichleger, Planer, Sachverständige und Vertreter der Industrie erlebten ein Zeitreise-Programm mit den Schwerpunkten Recht, Technik, Marketing und Digitalisierung.

Als Veranstalter des FLIESSESTRICHFORUMS fungierten auch in der sechsten Auflage der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM), das Institut für Baustoffprüfung und Fußbodenforschung (IBF) sowie der Bundesverband Estrich und Belag (BEB).

Dr. Markus Pfeuffer, stellvertretender Vorsitzender des VDPM, gab zum Einstieg einen Überblick über die Branchenentwicklung, u.a. mit den aktuellen Marktanteilen der verschiedenen Estriche (s. separaten Text). Die Rückkehr zur Meisterpflicht sei ein wichtiges Signal, könne allein aber das Problem des Nachwuchs- und Fachkräftemangels der Branche nicht lösen, so Dr. Pfeuffer. Vielmehr komme es darauf an, den Beruf des Estrichlegers attraktiver zu machen. Das gehe nur, wenn man sich für moderne Baustoffe öffne und sich mehr und mehr vom konventionellen Baustellenestrich verabschiede.

Die Moderatoren des FLIESSESTRICHFORUMS, Antje Hannig (Geschäftsführerin VDPM) und Bernfried Hansel (Arbeitskreisleiter Calciumsulfatestrich im BEB), übergaben das Wort danach an Han Christian Jung (Rechtsanwälte Putsche & Jung – Schiche, Mertingen). Der erfahrene Baujurist skizzierte das „Bermuda-Dreieck Bauherr – Architekt – Handwerker“ und die Sichtweise der Gerichte bei Auseinandersetzungen, die oft auf fehlerhafter Kommunikation beruhten. Sein Appell: „Der beste Prozess ist der, den man erst gar nicht führen muss. Deshalb: Redet miteinander!“

Im ersten Technikvortrag stellte Achim Fethke, (Sachverständigenbüro für Estrich- und Fußbodenkonstruktionen, Duderstadt) die Vorteile von Fließestrich gegenüber Zementestrich für die Planung und Ausschreibung in den Mittelpunkt. Er untermauerte dies anhand verschiedener Kriterien wie z.B. Verformungs- und Trocknungsverhalten und mit Beispielen aus seiner Praxis als Sachverständiger.

Bis 2800 v. Chr. zurück reichte der Blick von Markus Huschenbeth (Denkmalpflege Mühlhausen Huschenbeth GmbH & Co. KG, Mühlhausen) bei seinem Vortrag über historische Gipsestriche. Mit Definitionen, Herstellungsverfahren, Technologien und Praxiseinsätzen bei Rekonstruktionen alter Gipsestrichflächen gab der Spezialist einen spannenden Überblick seiner Tätigkeit mit diesem vielfältigen Material.

Ingomar Smrcka (ARGE Estrich, Wien) ließ 20 Jahre Planungs- und Ausführungsrichtlinie Fließestriche in Österreich Revue passieren, schilderte Anfänge, Entwicklung und Status dieses im Nachbarland maßgebenden Regelwerkes und wies auf einige Unterschiede zur Praxis in Deutschland hin, etwa bei den Feuchtebeanspruchungsklassen. Auch in Österreich gilt der Grenzwert von 0,5 CM-% für die Belegreife von beheizten und unbeheizten Calciumsulfat-Fließestrichen.

Den Part der zementären Variante des Fließestrichs präsentierten Sandra Dörfel (Betotech Baustofflabor GmbH, Erfurt) und Melanie Unangst (HeidelbergCement AG, Leimen) anhand der Entwicklungsgeschichte von CemFlow, dem Zementfließ­estrich von HeidelbergCement. Nach der Implementierung eines Schwindreduzierers 2017 erfolgte 2018 der Neustart am Markt mit einem erweiterten Leistungsspektrum und Varianten als Schnell- und Designestrich. Attraktive Objektbeispiele unterstrichen das Fazit der Referentinnen: „Zementfließestrich hat Potential!“

Die zentrale Bedeutung funktionierender Baustellenlogistik stand im Mittelpunkt des Vortrags von Günter Fischer (Saint-Gobain Weber GmbH, Merdingen). Optimale Lieferformen und Maschinen für jede Schichtdicke, die wichtigsten organisatorischen und technischen Voraussetzungen der Baustellenlogistik und die konkreten Abläufe beim Fließestricheinbau in sehr großen und anspruchsvollen Objekten verdeutlichten dem Auditorium, auf was es ankommt.

Den Abschluss des FLIESSESTRICHFORUMS 2019 bildeten zwei Themen aus den Bereichen Nachwuchsgewinnung und Digitalisierung. Ellen Barg (GTF Freese Fußbodentechnik, Berlin) präsentierte die erfolgreiche Ausbildungsinitiative „Das ist Bodenhandwerk“. Die Kampagne spricht außer den Jugendlichen vor allem auch die ausbildenden Fachbetriebe an und bietet ein umfangreiches Unterstützungspaket für Werbung, Messen und Onlineaktionen (www.das-ist-bodenhandwerk.de).

In einfache Botschaften und konkrete Tipps verwandelte Michael Christmann (Stuck-Belz, Bonn) das große Thema Digitalisierung im Handwerk. Der Stuckateurmeister hat mit viel Engagement das digitale Zeitalter für sein Unternehmen und seine Mitarbeiter nutzbar gemacht. Von seinen Erfahrungen können andere Handwerksbetriebe profitieren, seine wichtigsten Empfehlungen lauteten:

  • sich zunächst mal einem digitalen Thema widmen, nicht alles auf einmal wollen,
  • eine in jeder Hinsicht aktuelle und attraktive Homepage einrichten,
  • 2-3 Themen pro Woche aus dem eigenen Unternehmen veröffentlichen,
  • eigene Events organisieren und darüber online und in den sozialen Medien
    berichten,
  • Mitarbeiter einbinden,
  • für kontinuierliche Aktion sorgen („Dranbleiben ist entscheidend!“).

 

 

Fotos: VDPM

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Mit Fließestrich-Vorteilen neue Mitarbeiter gewinnen

„Estrich legen“ gilt in der Öffentlichkeit als harter Job mit hoher körperlicher Belastung. Die Bedeutung dieser verantwortungsvollen Arbeit ist den meisten nicht bewusst. Darin liegt ein Grund für den Mangel an Branchennachwuchs und die Schwierigkeiten der Unternehmen, qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen. Mit dem Einsatz von Calciumsulfat-Fließestrich und dessen Vorteilen als Kommunikationsschwerpunkt lassen sich in der Außendarstellung ein Imagegewinn erzielen und die Personalentwicklung verbessern.

Hier herrscht enormer Nachholbedarf. In der jüngsten Untersuchung (März 2019) der B+L Marktdaten GmbH (Bonn) zur Auslastung der Handwerksunternehmen haben durchschnittlich 71,1 % der Betriebe angegeben, dass sie im Jahr 2018 Kundenanfragen aufgrund fehlender Kapazitäten abgelehnt hatten. Estrichunternehmen liegen mit 70,8% an dritthöchster Stelle, übertroffen nur noch vom Sanitär-/Heizungsgewerk (71,1%) und von Dachdeckern (80%). Signifikant ist auch die Steigerung der abgelehnten Aufträge bei allen Gewerken im Vergleich zu 2017 (s. Tabelle; Quelle: B+L)

 

Estrichleger tragen Verantwortung

Fußböden sind komplexe Konstruktionen und hohen Belastungen ausgesetzt. Falsche Materialwahl und bereits kleine Ausführungsfehler können schwerwiegende Konsequenzen haben und bei Bauschäden hohe Kosten verursachen. Estriche bilden das zentrale Bauteil moderner Fußbodenaufbauten – entsprechend hoch ist die Verantwortung und Bedeutung von Estrichlegern für ihr Gewerk und für die Funktionalität der gesamten Konstruktion. Schließlich bilden Estriche die Basis für die nachfolgenden Aufbauten und die vorgesehenen Nutzlasten. Optischer Nachteil: Estrichflächen sieht man in der Regel nur bis zum nächsten Arbeitsschritt, entsprechend sind Fliesen- oder Bodenleger diesbezüglich im Vorteil, sie schaffen mit dem Oberbelag etwas dauerhaft Sichtbares. Dieses Faktum lässt sich nicht ändern. Beeinflussbar im Sinne eines angemesseneren Images von Estrichlegern sind aber die Schritte vorher.

 

Estrichlegen ist Qualitätsarbeit

Beispiel Suche nach Auszubildenden. Eine der zahlreichen Empfehlungen zur Nachwuchsgewinnung im Handwerk heißt bekanntlich regelmäßige Präsentation des eigenen Unternehmens in Schulen und auf Ausbildungsmessen. Prinzipiell ein richtiger Gedanke – wenn die Umsetzung entsprechend zielgerichtet und mit positiver Grundüberzeugung erfolgt. Heißt: Nicht die eingangs beschriebenen Standard-Imagefaktoren des Estrichlegerberufs weitertransportieren, sondern im Gegenteil zeigen, dass dieses Handwerk mit top-modernen und technisch anspruchsvollen Baustoffen betrieben wird und die Möglichkeit besteht, den Meistertitel zu erwerben und/oder als Bauleiter tätig zu werden. Dass dazu mehr gehört als nur ein paar dichte Gummistiefel und dass Fußbodenbau ohne Estrich nahezu undenkbar ist. Estrichleger wird damit zu einem modernen, interessanten und anspruchsvollen Beruf, der dennoch von jedem erlernt werden kann.

 

Positive Eigenschaften – besseres Image

Die ideale Ergänzung dieser Strategie zu einem besseren Image und zu neuen Mitarbeitern ist der Einsatz von Calciumsulfat-Fließestrich. Dieses Material ermöglicht dem Unternehmer auch mit kleinerem Personalbestand hohe Verlegeleistungen. Jeder einzelne Mitarbeiter wird weniger belastet als bei der Verarbeitung anderer Estriche, erst recht wenn es gilt, fehlende Personalstärke durch Mehrarbeit unter Termindruck ausgleichen zu müssen. Die geringere körperliche und zeitliche Belastung der Beschäftigten wirkt sich positiv auf den Krankenstand aus, die Ausfallzeiten sinken. Daran hat auch der ergonomische Vorteil der aufrechten Arbeitshaltung beim Fließestricheinbau seinen Anteil. Calciumsulfat-Fließestrich-Einbau kann auch von älteren Mitarbeitern noch problemlos bewerkstelligt werden.

 

Fließestrich-Vorteile demonstrieren

Das rechnet sich für den Estrich-Unternehmer beim Blick auf seine Personalkosten pro Quadratmeter, denn die sind niedriger aufgrund der höheren Verlegeleistung und der geringeren Zahl an Ausfalltagen. Der eingangs beschriebenen Bedeutung des Estrichs im Fußbodenbau entspricht das hohe Qualitätsniveau beim Calciumsulfat-Fließestrich. Werksseitig vorgemischte Produkte sichern die dauerhaft gleichen Qualitätseigenschaften. Der Unternehmer und seine Mitarbeiter können sich auf die fachgerechte Verarbeitung konzentrieren, denn um CE-Kennzeichnung, Leistungserklärung, Sicherheitsdatenblätter etc. kümmern sich die Hersteller. Sie gewährleisten eine umfassende Beratung, bei Bedarf auch direkt auf der Baustelle.

Den reibungslosen und fachgerechten Bauablauf sichern auch die technischen Vorteile von Fließestrich:

  • Kein Schüsseln und keine Randabsenkungen
  • Als Heizestrich optimal für Fußbodenheizung
  • Schneller Baufortschritt
  • Hohe Ebenheit
  • Geringe Estrichnenndicke
  • Keine Bewehrung
  • Fugenarmer Einbau
  • Gutes Trocknungsverhalten und schnelle Begehbarkeit

 

Gute Botschaften erfolgreich transportieren

Social Media kann heute wesentlich dazu beitragen, die beschriebenen Botschaften vor allem an die junge Zielgruppe zu transportieren. Die Investition in ein Film-Team, das einen professionellen Fließestrich-Einbau dokumentiert, lohnt sich. Die Kosten hierfür sind überschaubar, das Ergebnis aber immer besser als ein Self-made-Handy-Video. Junge Nachwuchskräfte sind viel leichter über YouTube, Facebook, Instagram & Co. zu erreichen als über eine Stellenanzeige in der Tagespresse. Bewegte Bilder sind viel aussagekräftiger als jeder noch so gut geschriebene Text. Auch für solche Projekte können Estrichunternehmer die Erfahrung ihrer Lieferanten nutzen.

 

Bildtexte:

Bild 1: Bei der Messung der Restfeuchte im Estrich sind Sorgfalt und Präzision gefragt.

(Foto: www.das-ist-bodenhandwerk.de – BVPF)

 

Bild 2: Ausbildungsmessen sind ein ideales Forum, um das eigene Gewerk interessant und anspruchsvoll zu präsentieren.

(Foto: Handwerkskammer Schwaben)

 

Bild 3: Calciumsulfat-Fließestrich (CAF) eignet sich perfekt für die Kombination mit einer Fußbodenheizung.

(Foto: Bernd Ducke)

 

Bild 4: Handwerk pur: Verarbeitung von Fließestrich mit der Schwabbelstange.

(Foto: Bernd Ducke)

 

Grafik

 


 

Über den VDPM

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Fließestrich-Profis tagen in Bamberg

„Innovationen, Entwicklungen, Erfahrungsaustausch“ – mit diesen Schwerpunkten startet das sechste FLIESSESTRICHFORUM am 22. Oktober 2019 in Bamberg. Veranstalter sind der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM), das Institut für Baustoffprüfung und Fußbodenforschung (IBF) und der Bundesverband Estrich und Belag (BEB).

Das Programm richtet sich an Fachhandwerker, Sachverständige, Architekten, Planer und Vertreter der Industrie. Der Branchendialog zwischen den Teilnehmern beginnt wie gewohnt schon am Vorabend (21.10.2019) bei einem gemeinsamen Abendessen.

Die Vorträge am Folgetag decken ein breites Spektrum ab – Estrichtechnik, Recht, Betriebspraxis und Digitalisierung stehen auf der Agenda. Die Technikthemen reichen vom fachgerechten Umgang mit historischem Gipsestrich über die Anwendung von Zementfließestrich, eine effektive Baustellenlogistik bis zum Vergleich zwischen Fließestrich und Zementestrich im Hinblick auf Planung und Ausschreibung. Juristische Streitfälle und Ratschläge, das Thema erfolgreiche Nachwuchsgewinnung und die Digitalisierung im Handwerk aus Sicht eines Fachunternehmers runden das Programm beim FLIESSESTRICHFORUM 2019 ab.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular zum Download stehen unter www.vdpm.info oder www.ibf-troisdorf.de zur Verfügung.

 

 


 

Über den VDPM

Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V. (VDPM) repräsentiert die führenden Hersteller von Fassadendämmsystemen und deren Zubehör, Außen- und Innenputzen, Mauermörtel und Estrich. Im Sinne seiner Mitgliedsunternehmen engagiert sich der VDPM für eine effiziente Interessenvertretung gegenüber der (Fach)Öffentlichkeit, der Politik, sowie den Behörden und Institutionen auf deutscher und europäischer Ebene. Die Fachgremien des VDPM erarbeiten und bewerten dabei Grundlagen und Vorschläge zu Technik- und Umweltschutzthemen sowie zum Arbeits- und Gesundheitsschutz, beteiligen sich an Forschungsvorhaben und leisten erfolgreiche Presse- und Normungsarbeit. Für Planer, Architekten und Bauherren stellt der Verband eine Vielzahl herstellerneutraler Informationen zur Verfügung und ist kompetenter Ansprechpartner.