Erfolgreiche BRANCHENTAGE-Premiere in Leipzig

Drei Verbände – eine Erfolgsstory: Die erstmals durchgeführten BRANCHENTAGE bescherten dem Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V. (VDPM), dem Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz und dem Bundesverband Ausbau und Fassade als Veranstalter ein volles Haus. Zahlreiche Fachleute aus Handwerk und Industrie, Sachverständige, Planer und Architekten waren nach Leipzig gekommen.

Sie erlebten ein abwechslungsreiches Programm mit den Schwerpunkten Technik und Recht. Christoph Dorn, Vorstandsvorsitzender des VDPM, präsentierte in seiner Begrüßung mit dem neuen „Ratgeber rund um die Außenwand“ und den aktualisierten „LEITLINIEN für das Verputzen von Mauerwerk und Beton“ zwei Publikationen, an deren Bearbeitung Handwerks- und Fachverbände mitgewirkt haben. Premiere auch für die neue VDPM-Kampagne #putzpoesie, die über Facebook und Pinterest sowie Internet (www.putzpoesie.de) vor allem junge Architekten für die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten moderner Putzsysteme begeistern soll. In ihren Grußworten betonten Jan Bauer, Präsident des Bundesverbandes Farbe Gestaltung Bautenschutz, und Jörg Ottemeier, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Ausbau und Fassade, dass man nur gemeinsam die steigenden Anforderungen in den Bereichen Marktentwicklung und Regulierung in Technik und Recht bewältigen kann. Die beiden VDPM-Geschäftsführer Antje Hannig und Ralf Pasker führten anschließend durch das vielfältige Tagungsprogramm.

Eine spannende Mischung aus aktuellen Branchenzahlen und Trends lieferte Martin Langen (B+L Marktdaten GmbH). Die Neubaudynamik im Geschosswohnungsbau wird anhalten, parallel rechnet der Wissenschaftler mit einer Bevölkerungsbewegung zurück ins Umland, weil Wohnen in der Stadt für junge Familien aktuell nicht mehr finanzierbar sei. Der Boom am Bau biete dem Handwerk die Chance zur Spezialisierung des Angebotes und der Abläufe. Den Herstellern empfahl er im Hinblick auf mehr Marktdurchdringung einen verstärkten Blick auf kleinere Betriebe, die noch Kapazitäten frei hätten.

„Sie sollten sich das Gesetz wirklich anschauen!“ – lautete die Quintessenz von Prof. Jürgen Ulrich, Vorsitzender Richter am Landgericht a.D. Schwerte, zum neuen Bauvertragsrecht. Schwerpunkte seines Vortrages waren die gesetzlichen Änderungen im BGB u.a. bezüglich Abschlagszahlungen, die Abnahme und die Kündigung aus wichtigem Grund. Außerdem erläuterte Prof. Ulrich die für die Teilnehmer folgenreichsten Details im neuen Bauvertrag und im Verbraucherbauvertrag.

Die weitere Anpassung des Bauordnungsrechts in Deutschland an europäische Regelungen wird eine Anpassung der Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (MVV TB) mit sich bringen. Dr.-Ing. Gerhard Scheuermann (Ministerialrat im Umweltministerium Baden-Württemberg) rechnet noch in diesem Jahr mit einem ersten Entwurf und für den Sommer 2019 mit dem Inkrafttreten der überarbeiteten MVV TB. Er schilderte deren Aufbau und Inhalt einschließlich diverser Neuerungen, u.a. beim Brandschutz und den Technischen Regeln für Gebäudeausrüstung. Dr. Scheuermann ging auch auf die Diskussion mit der EU-Kommission über die derzeitige Bauproduktenverordnung ein. Der Entwurf für die Novelle der BauPVO soll 2020 auf dem Tisch liegen, mit einem kompletten Zurückziehen wird nicht gerechnet.

„Ohne digitale Leistungserklärung lässt sich CE-Kennzeichnung in Zukunft nicht mehr bewerkstelligen.“- Mit diesem Leitsatz erläuterte Antonio Caballero González (Generalsekretär European Mortar Industry Organisation) Grundzüge und Vorteile des „Smart CE Marking“. Diese digitale Leistungserklärung schließt den Kreis zwischen Auftragserteilung, Planung/Bemessung und Ausführung und beschleunigt die Abläufe dazwischen. Smart CE Marking ist BIM-kompatibel, schafft (Mehr)Werte für die Nutzer und stößt in der Baustoffindustrie auf großes Interesse. 2019 sollen erste Produkte mit Smart CE Marking präsentiert werden.

Kay Beyen, ö.b.u.v. Sachverständiger für das Stuckateurhandwerk, skizzierte in seinem Vortrag über Prüfverfahren zur Klassifizierung von Bauprodukten, wie manche Gutachter hier mit für den Einzelfall ungeeigneten Verfahren arbeiten. An den Beispielen kapillare Wasseraufnahme von Mörteln und deren Druckfestigkeit zeigte Kay Beyen auf, dass genormte Prüfverfahren zur Bestimmung von Produkteigenschaften für eine Leistungserklärung und CE-Kennzeichnung. Vor Ort am Objekt durchgeführte Tests sind mit den Laborprüfungen nicht vergleichbar. Eine falsche Auslegung dieser Messergebnisse kann zur Beeinflussung von Gerichtsurteilen werden (vermeintlicher Produktmangel). „Das darf sich nicht manifestieren, dem muss man jetzt entgegenwirken“, forderte Beyen zum Handeln auf.

„Innen dämmen heißt außen nachschauen“, formulierte Jürgen Gänßmantel (Gänßmantel Ingenieurbüro) bei seiner Betrachtung zur Vermeidung von Schimmelpilzschäden bei der Innendämmung. Zentrales Problem sei hier die oft mangelhafte Prüfung des Schlagregenschutzes auf der Gebäudeaußenseite. Daraus resultierten ebenso häufig Schäden wie durch ein Behindern der Austrocknung in der Wand. Kondensation durch Diffusion, Konvektion und an Anschlüssen sei auch oft schadensursächlich. In Beispielen aus der Praxis wurden die geeigneten Maßnahmen zur Vorbeugung und Vermeidung von Schimmelbefall bei Innendämmung deutlich. Fachgerecht geplant und ausgeführt sind Innendämmungen eine Lösung, wenn eine Fassade von außen nicht gedämmt werden kann.

Harry Luik, ö.b.u.v. Sachverständiger für das Stuckateurhandwerk, stellte den Teilnehmern die kürzlich erschienene Richtlinie Metallanschlüsse an Putz und WDVS 2018 vor. Er betonte dabei ihren gewerkeübergreifenden Charakter, der Stuckateure, Maler und Klempner in die Lage versetzt, Probleme an den Schnittstellen bei der Ausführung zu vermeiden. Vor allem die Klempner hätten hier Informationspflichten. Deren klassische Fachregel allein reiche für die heutigen Baustellen nicht aus.

Den aktuellen Stand beim internationalen Recycling-Projekt für EPS und XPS erfuhren die Teilnehmer von Lein Tange, Geschäftsführer der PolystyreneLoop Kooperative. Er schilderte die Historie des Projektes, erläuterte den Recycling-Prozess per CreaSolv-Verfahren und präsentierte den Zeitplan zur Umsetzung. Vorausgesetzt man hat genügend EPS-Abfall aus Rückbaumaßnahmen, soll im dritten Quartal 2019 der Betrieb der Pilotanlage in Terneuzen (Niederlande) starten. Für die Materialsammlung als Grundlage der weiteren Arbeit sind die Betreiber aktuell auf Unterstützung aus den beteiligten Ländern angewiesen, so Lein Tange.

Ob Titandioxid-Staub demnächst durch die EU-Kommission als „vermutlich krebserregend“ eingestuft wird, ist derzeit noch offen. Dr. Martin Engelmann, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie, erläuterte die derzeitige Situation, vor allem aber die zum Teil drastischen Folgen für Industrie, Handwerk und Endverbraucher im Falle einer Einstufung. Er bemängelte das Fehlen einer wissenschaftlichen Grundlage für die Beurteilung von Titandioxid-Staub und wies andererseits auf die durch Deutschland ins Spiel gebrachte Alternative hin, Staubgrenzwerte am Arbeitsplatz europaweit zu harmonisieren. Mitte Februar 2019 fällt die Entscheidung in Brüssel. Das Abstimmungsverhalten einiger Länder ist noch offen.

VDPM-Hauptgeschäftsführer Dr. Hans-Joachim Riechers bedankte sich in seinem Schlusswort bei allen Referenten der BRANCHENTAGE, den Organisatoren der beteiligten Verbände und den Teilnehmern für ihr aktives Mitwirken an dieser Premiere.

 

 


Pressebilder:

 

 

 


 

Über den VDPM

Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V. (VDPM) repräsentiert die führenden Hersteller von Fassadendämmsystemen und deren Zubehör, Außen- und Innenputzen, Mauermörtel und Estrich. Im Sinne seiner Mitgliedsunternehmen engagiert sich der VDPM für eine effiziente Interessenvertretung gegenüber der (Fach)Öffentlichkeit, der Politik, sowie den Behörden und Institutionen auf deutscher und europäischer Ebene. Die Fachgremien des VDPM erarbeiten und bewerten dabei Grundlagen und Vorschläge zu Technik- und Umweltschutzthemen sowie zum Arbeits- und Gesundheitsschutz, beteiligen sich an Forschungsvorhaben und leisten erfolgreiche Presse- und Normungsarbeit. Für Planer, Architekten und Bauherren stellt der Verband eine Vielzahl herstellerneutraler Informationen zur Verfügung und ist kompetenter Ansprechpartner.

 

Calciumsulfat-Fließestriche einfach ausschreiben

Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V. (VDPM) bietet Architekten, Planern und Verarbeitern einen neuen Service: Auf der Kampagnenseite www.pro-fliessestrich.de findet sich unter dem Menüpunkt Fließestrich Planung der neue „Ausschreibungsmanager“. Damit lassen sich nach Eingabe weniger Parameter maßgeschneiderte Ausschreibungstexte für Konstruktionen mit Calciumsulfat-Fließestrich (CAF) erstellen.

Diese Online-Planungshilfe spart nicht nur Zeit, sondern sorgt aufgrund der Plausibilitätskontrolle auch für sichere Vorgaben in der Ausschreibung. Zur Auswahl stehen zunächst vier Estrichkonstruktionen:

  • Estrich auf Dämmschicht nach DIN 18560-2
  • Heizestrich nach DIN 18560-2
  • Estrich auf Trennschicht nach DIN 18560-4
  • Verbundestrich nach DIN 18560-3.

Anschließend kann die vorgesehene Verkehrslast eingegeben werden, die Spanne reicht hier in Einserschritten von 2 kN/m² bis 5 kN/m². Per Direktlink gelangt der Nutzer im Bedarfsfall von hier zur maßgebenden Tabelle „Lotgerechte Nutzlasten für Decken, Treppen und Balkone nach DIN EN 1991-1-1 NA“.

Beim Bestimmen der Festigkeitsklassen stehen Einstufungen in C20 F4, C25 F5 oder C35 F7 zur Wahl. Vorletzter Schritt ist dann die Bezeichnung der geplanten Belagsart. Die Auswahl umfasst

  • Elastische / Textile Beläge
  • Keramische Fliesen- / Natursteinbeläge
  • Großformatige keramische Fliesen- / Natursteinbeläge
  • Parkett (fest verklebt)
  • Holzpflaster.

Den Abschluss bei den Eingabe-Parametern für die Ausschreibung bildet die Nenndicke des CAF nach DIN 18560 in einem Spektrum von 1,0 cm bis 8,0 cm (in 0,5er Schritten). Im fertigen Ausschreibungstext wird die geringste Nenndicke angegeben, die mit der gewählten Verkehrslast und gewählten Festigkeitsklasse nach DIN 18560-2 realisiert werden kann. Ein rotes Symbol weist sofort auf Eingabefehler hin (z.B. zu geringe Estrichnenndicke oder zu hohe Verkehrslast), so dass der Nutzer die Werte ändern und Fehler vermeiden kann.

Direktlink: www.pro-fliessestrich.de/ausschreibungsmanager

 


 

Über den VDPM

Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V. (VDPM) repräsentiert die führenden Hersteller von Fassadendämmsystemen und deren Zubehör, Außen- und Innenputzen, Mauermörtel und Estrich. Im Sinne seiner Mitgliedsunternehmen engagiert sich der VDPM für eine effiziente Interessenvertretung gegenüber der (Fach)Öffentlichkeit, der Politik, sowie den Behörden und Institutionen auf deutscher und europäischer Ebene. Die Fachgremien des VDPM erarbeiten und bewerten dabei Grundlagen und Vorschläge zu Technik- und Umweltschutzthemen sowie zum Arbeits- und Gesundheitsschutz, beteiligen sich an Forschungsvorhaben und leisten erfolgreiche Presse- und Normungsarbeit. Für Planer, Architekten und Bauherren stellt der Verband eine Vielzahl herstellerneutraler Informationen zur Verfügung und ist kompetenter Ansprechpartner.

Ein Branchentreffen mit Rekordbeteiligung

Das 5. FLIESSESTRICHFORUM 2018 am 23. Oktober 2018 in Kloster Haydau (Altmorschen) hat mit über 130 Teilnehmern die Vorjahresveranstaltung nochmals übertroffen. Die Mischung aus technischen Fachinformationen, Managementthemen und dem Gedankenaustausch unter Kolleg(inn)en entspricht offenbar genau den Vorstellungen der Branchenbeteiligten.

Antje Hannig (Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel – VDPM), Dr. Markus Pfeuffer (VDPM) und Bernfried Hansel (Bundesverband Estrich und Belag – BEB) begrüßten die Teilnehmer aus Handwerk und Industrie, aus Sachverständigenkreisen und Ingenieurbüros. Mit im Bund als Veranstalter war auch wieder das Institut für Baustoffprüfung und Fußbodenforschung (IBF).

Dr. Pfeuffer gab zunächst einen Überblick über die aktuelle Marktsituation. Der Estrichmörtelmarkt ist neben dem für Putz- und Mauermörtel der größte Mörtelmarkt in Deutschland und wächst seit 2009 kontinuierlich. Im laufenden Jahr rechnet der VDPM mit einem Volumen von fast dreieinhalb Millionen m³. Fließestriche hatten 2017 insgesamt einen Marktanteil von 32 %. Weitere Werkmörtel wie z.B. Schnell­estriche und Zementestriche besitzen weitere 9 %. Der Anteil der Baustellenestriche auf Zementbasis lag 2017 unverändert bei knapp 40 % und für konventionelle Calciumsulfatestriche bei ca. 9 %. Ein Parallelvergleich der Entwicklung zeigt, dass sich der Marktanteil des Fließestrichs dem des Zementestrichs in kleinen Schritten annähert. „Insbesondere aufgrund des Gesundheitsschutzes wird sich der VDPM auch in den kommenden Jahren für einen größeren Marktanteil des Fließestrichs einsetzen“, so Dr. Pfeuffer.

Den Technikteil des FLIESSESTRICHFORUMS eröffneten Jean-Pierre Bildstein (Fischer GmbH, Achern) und Arnd Pferdehirt (Lanxess Deutschland GmbH) mit einem Vortrag zur Wirkungsweise von Zusatzmitteln in zementär gebundenen Leichtmörteln. Schwerpunkte waren insbesondere die Analyse der Randbedingungen und die normativen Anforderungen für diese Systeme, denen die Referenten eine sehr expansive Marktentwicklung prognostizierten.

Andres Seifert (VDPM) beantwortete die Frage nach dem Einsatz von Calciumsulfat-Fließestrichen (CAF) in Nassräumen anhand DIN 18534 (7-2017) mit den dort definierten Wassereinwirkungsklassen und Anwendungsbeispielen. In den Bereichen, wo nur Spritzwasser anfällt und kein Gefälle benötigt wird, kann CAF sicher verwendet werden (Wassereinwirkungsklassen W0-I – geringe Wassereinwirkung und W1-I – mäßige Wassereinwirkung). Ausnahmen hiervon sind gewerbliche Bereiche, wie z.B. Wellnesscenter oder Schwimmbäder, wo dauerhaft hohe Luftfeuchten herrschen. Dort, wo häufig Brauchwasser anfällt (W2-I), wird ein ausreichendes Gefälle benötigt, um das Wasser abzuleiten; hier sollte kein CAF verwendet werden.

Konsequenzen der neuen DIN 18533 für die Abdichtung der Bodenplatte erläuterte Wolfgang Retsch (BEB), insbesondere mit dem Fokus auf das Thema Bodenfeuchte. Ausgehend vom Normungsgrundsatz, Bauteile nicht mehr isoliert, sondern im Gesamtzusammenhang zu betrachten, verwies Retsch auf die Verantwortung des Bauwerksplaners auch für die Abdichtung. Estrichleger seien u.a. durch die Anforderungen an den Untergrund betroffen und müssten diesen grundsätzlich auf Eignung prüfen. Das sei als besondere Leistung dann aber auch abzurechnen.

Zum Thema „Innere Trocknung“ referierte Dr. Dirk Niepmann (Imerys Aluminates GmbH). Dabei ging es um die Frage, wie viel Wasser unterschiedliche Bindemittelkonzepte in Estrichen binden können. Vor dem Hintergrund der immer dichteren Gebäudehüllen durch die Energieeinsparvorgaben werde die Trocknung durch Verdunstung immer weiter erschwert, so Dr. Niepmann. Die Ergebnisse interner Szenarien zeigten, dass aluminathaltige Bindemittel und die dadurch forcierte innere Trocknung diesem Problem wirksam entgegenwirken können.

Mit Spannung erwartet wurde der Vortrag von Dr. Frank Radtke (CPM AG, Baar). Er berichtete über seine Praxiserfahrungen als Messtechniker im Vergleich von CM- und KRL-Methode und zog dazu auch die Daten der Technischen Kommission Bau­klebstoffe (TKB) im Industrieverband Klebstoffe e.V. hinzu. Seine anspruchsvollen Detailanalysen mündeten in der Aussage, dass „die Baustellentauglichkeit der KRL-Methode in der Praxis derzeit nicht gewährleistet ist.“ Die Begründung fasste Dr. Radt­ke in fünf Punkten zusammen:

  • Feuchtegleichgewicht ist sehr temperatursensitiv
  • Sensorstabilität ist nicht gewährleistet
  • Zeitintensive Sensorkalibrierung, kann einen Tag dauern
  • Belegreifwerte sind zu konservativ
  • Hohe Anschaffungskosten

Im Labor und im Industriebereich sei die KRL-Methode allerdings anwendbar, so Dr. Radtke. Sein neutral-sachlicher und durch Fakten aus der Praxis gestützter Vortrag unterstrich, warum dieses Thema aktuell so intensiv diskutiert wird.

Zum FLIESSESTRICHFORUM gehören neben den reinen Technik-Themen regelmäßig auch Beiträge aus angrenzenden Bereichen und zur Betriebspraxis. Martin Simmel (iGMS Institut, Regensburg) hatte gleich zum Start der Tagung über „Gesundheitsmanagement im Unternehmen“ referiert. Der Diplom-Psychologe überzeugte das Auditorium mit Fakten und Empfehlungen – wie sich etwa Arbeit zur Gesundheitsförderung einsetzen lässt, dass Prävention „nicht sexy“, aber dringend notwendig ist und: „Wer im Unternehmen Vollgas fährt, muss auch die Bremse pflegen, um gesund zu bleiben!“

Ganz nah an der Praxis informierte der Leipziger Rechtsanwalt Frank Häberer über wichtige Veränderungen für Estrichlegerbetriebe seit der Einführung des neuen Bauvertragsrechts vor knapp einem Jahr. Anhand von Beispielen wie Abschlagszahlungen, Leistungsstandfeststellung nach Kündigung oder beim Anordnungsrecht des Bestellers wurden die Neuerungen im Gesetz deutlich. Frank Häberer rundete diese Informationen durch konkrete Tipps ab: „Prozesse gewinnt man in diesem Bereich vor allem mit starken Baustellen-Dokumentationen und vollständigen Schriftwechseln!“

Das nächste FLIESSETRICHFORUM findet am 22. Oktober 2019 in Bamberg statt.

 


Pressebilder:

 

 


Infografiken:

 

 


 

Über den VDPM

Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V. (VDPM) repräsentiert die führenden Hersteller von Fassadendämmsystemen und deren Zubehör, Außen- und Innenputzen, Mauermörtel und Estrich. Im Sinne seiner Mitgliedsunternehmen engagiert sich der VDPM für eine effiziente Interessenvertretung gegenüber der (Fach)Öffentlichkeit, der Politik, sowie den Behörden und Institutionen auf deutscher und europäischer Ebene. Die Fachgremien des VDPM erarbeiten und bewerten dabei Grundlagen und Vorschläge zu Technik- und Umweltschutzthemen sowie zum Arbeits- und Gesundheitsschutz, beteiligen sich an Forschungsvorhaben und leisten erfolgreiche Presse- und Normungsarbeit. Für Planer, Architekten und Bauherren stellt der Verband eine Vielzahl herstellerneutraler Informationen zur Verfügung und ist kompetenter Ansprechpartner.

 

Premiere in Leipzig: BRANCHENTAGE mit hohem Nutzwert für Profis

Drei Verbände – ein Ziel: Mit den erstmals veranstalteten BRANCHENTAGEN bieten der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM), der Bundesverband Ausbau und Fassade im ZDB (BAF) sowie der Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz (BV FGB) ihren Mitgliedern und der Fachöffentlichkeit am 28. und 29.11.2018 in Leipzig eine neue Wissens- und Kommunikationsplattform mit hohem Praxisbezug. Marktentwicklung, Bautechnik und Bauphysik, Normung und Rechtsfragen stehen dabei im Mittelpunkt.

Wenn ein Industrieverband und zwei Handwerksverbände ein solches Projekt auf die Beine stellen, dann sind es übergreifende Themen, die hier präsentiert werden. Von hochkarätigen Referenten, die als Wissenschaftler oder Sachverständige die fachlichen Prozesse seit Jahren begleiten und entsprechend Position beziehen können. Bei den BRANCHENTAGEN haben die Teilnehmer die Chance, sich in zentralen fachlichen, rechtlichen und regelungstechnischen Bereichen auf den neusten Stand zu bringen.

Die Themen und Referenten im Überblick:

  • Marktentwicklung im Wohnungsbau und bei der energetischen Modernisierung
    (Martin Langen, B+L Marktdaten GmbH, Bonn)
  • Neues Bauvertragsbrecht – eine erste Bilanz
    (Prof. Jürgen Ulrich, Vors. Richter am Landgericht a.D., Schwerte)
  • MVVTB und Landesbauordnungen – Stand der Umsetzung
    (Dr.-Ing. Gerhard Scheuermann, Umweltministerium Baden-Württemberg)
  • Smart CE-Marking – welchen Nutzen bringt das?
    (Antonio C. González, European Mortar Industry, Brüssel)
  • Prüfverfahren zur Klassifizierung von Bauprodukten
    (Kay Beyen, öbv. Sachverständiger für das Stuckateurhandwerk, Düsseldorf))
  • Vermeidung von Schimmelpilzschäden nach UBA Leitfaden
    (Jürgen Gänßmantel, Gänßmantel Ingenieurbüro, Dormettingen)
  • Erfahrung mit der Richtlinie „Anschlüsse von Metall an Putz und WDVS“
    (Harry Luik, öbv. Sachverständiger für das Stuckateurhandwerk, Reutlingen)
  • WDVS Recycling – Polystyrene Loop
    (Lein Tange, Polystyrene Loop Coöperatief U.A., Terneuzen, NL)
  • Einstufung von Titandioxid – Folgen für Handwerk und Industrie
    (Dr. Martin Engelmann, Verband d.dt. Lack- und Druckfarbenindustrie, Frankfurt)

Diskussionsbeiträge zu den Vorträgen, Pausengespräche und eine gemeinsame Abendveranstaltung sorgen dafür, dass der Informationsfluss nicht nur in eine Richtung verläuft, sondern ein echter Fachdialog entsteht und die Teilnehmer davon für die eigene Berufspraxis profitieren.

Weitere Details zum Ablauf und zur Anmeldung auf den Verbändeseiten unter www.vdpm.info, www.stuckateur.de und www.farbe.de

 

Über den VDPM

Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V. (VDPM) repräsentiert die führenden Hersteller von Fassadendämmsystemen und deren Zubehör, Außen- und Innenputzen, Mauermörtel und Estrich. Im Sinne seiner Mitgliedsunternehmen engagiert sich der VDPM für eine effiziente Interessenvertretung gegenüber der (Fach)Öffentlichkeit, der Politik, sowie den Behörden und Institutionen auf deutscher und europäischer Ebene. Die Fachgremien des VDPM erarbeiten und bewerten dabei Grundlagen und Vorschläge zu Technik- und Umweltschutzthemen sowie zum Arbeits- und Gesundheitsschutz, beteiligen sich an Forschungsvorhaben und leisten erfolgreiche Presse- und Normungsarbeit. Für Planer, Architekten und Bauherren stellt der Verband eine Vielzahl herstellerneutraler Informationen zur Verfügung und ist kompetenter Ansprechpartner. Der VDPM ist im Mai 2017 aus einer Fusion des Industrieverbandes WerkMörtel e.V. (IWM) mit dem Fachverband Wärmedämm-Verbundsysteme e.V. (FV WDVS) hervorgegangen.

Merkblatt Nr. 1 aktualisiert und mit Anwendungsbeispielen erweitert

Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM) und die Industriegruppe Estrichstoffe im Bundesverband der Gipsindustrie e. V. (IGE) haben das Merkblatt Nr. 1 „Calciumsulfat-Fließestriche in Feuchträumen“ überarbeitet und mit Praxisbeispielen ergänzt.

Die neue Fassung des Merkblattes „Calciumsulfat-Fließestriche in Feuchträumen“ ersetzt die Ausgabe aus dem Jahr 2016. „Zwei Zielsetzungen standen bei der Überarbeitung im Mittelpunkt“, erläutert die zuständige VDPM-Geschäftsführerin Antje Hannig, „die Anpassung der Inhalte auf die DIN 18534-1 „Abdichtung von Innenräumen” sowie die Integration konkreter Einsatzbeispiele.“

Letztere sind nun auf einer zusätzlichen Doppelseite übersichtlich dargestellt – analog zum Merkblatt „Bäder, Feucht- und Nassräume im Holz- und Trockenbau – Innenraumabdichtung nach DIN 18534“, das der Bundesverband der Gipsindustrie e. V. vor einigen Wochen veröffentlicht hat. Jedes der acht Beispiele zeigt eine definierte Badausführung mit unterschiedlichen, durch Spritzwasser beanspruchten Flächen gemäß den Wassereinwirkungsklassen. Der Kommentar beschreibt jeweils die Ausstattung des Bades und erläutert, ob ein Calciumsulfat-Fließestrich geeignet ist oder nicht.

Zuvor werden im ersten Kapitel des Merkblattes die Wassereinwirkungsklassen ausführlicher als in der Vorgängerversion beschrieben. Den Schlussabschnitt des Merkblatts bilden weiterhin Hinweise und Zeichnungen zur Verbundabdichtung.

Die drei dafür aufgezeigten Methoden sind

  • Abdichtung mit flüssig zu verarbeitenden Abdichtungsstoffen im Verbund mit Fliesen und Platten (AIV-F) nach DIN 18534-3
  • Abdichtung mit bahnenförmigen Abdichtungsstoffen im Verbund mit Fliesen und Platten (AIV-B) nach DIN 18534-5
  • Abdichtungen unter dem Estrich

Die aktualisierte Literaturliste rundet das neue Merkblatt Nr. 1 ab. Es ist als pdf auf den Internetseiten der beiden Verbände verfügbar oder kann als Printversion dort bestellt werden.

Über den VDPM

Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V. (VDPM) repräsentiert die führenden Hersteller von Fassadendämmsystemen und deren Zubehör, Außen- und Innenputzen, Mauermörtel und Estrich. Im Sinne seiner Mitgliedsunternehmen engagiert sich der VDPM für eine effiziente Interessenvertretung gegenüber der (Fach)Öffentlichkeit, der Politik, sowie den Behörden und Institutionen auf deutscher und europäischer Ebene. Die Fachgremien des VDPM erarbeiten und bewerten dabei Grundlagen und Vorschläge zu Technik- und Umweltschutzthemen sowie zum Arbeits- und Gesundheitsschutz, beteiligen sich an Forschungsvorhaben und leisten erfolgreiche Presse- und Normungsarbeit. Für Planer, Architekten und Bauherren stellt der Verband eine Vielzahl herstellerneutraler Informationen zur Verfügung und ist kompetenter Ansprechpartner. Der VDPM ist im Mai 2017 aus einer Fusion des Industrieverbandes WerkMörtel e.V. (IWM) mit dem Fachverband Wärmedämm-Verbundsysteme e.V. (FV WDVS) hervorgegangen.

WDVS-Planungsatlas erweitert

Unter www.wdvs-planungsatlas.de finden Architekten, Bauphysiker und Fachhandwerker gesicherte und herstellerneutrale Detaillösungen für alle relevanten Anschlusspunkte von Wärmedämm-Verbundsystemen. Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM) hat dieses Angebot jetzt erneut erweitert.

Im Fokus standen dabei die Anschlusssituationen an Fenster, Sockel und Balkon. Für die vorhandenen zwölf Fenstersturz-Details wurden Varianten integriert, bei denen keine Geschossdeckeneinbindung vorhanden ist. Diese können – neben der Situation in Treppenräumen – genutzt werden, wenn im Attika- oder Traufbereich Fenster vorhanden sind. Hier lassen sich dann die Wärmebrückeneffekte aus dem Teilbereich „Dachanschluss“ und dem Teilbereich „Sturz“ addieren. Diese Ergänzung umfasst auch Fenstersturz-Versionen mit Rollladen- und Raffstorkasten.

Bodentiefe Fenster kommen im Neubau und bei Modernisierungen immer häufiger zum Einsatz. Für folgende Sockel-Details wurden daher entsprechende Zusatzkonstruktionen in den WDVS-Planungsatlas integriert:

  • Sockel, beheizter Keller
  • Sockel, unbeheizter Keller, Dämmung auf Kellerdecke
  • Sockel, unbeheizter Keller, Dämmung unter Kellerdecke
  • Sockel, nicht unterkellert, Streifenfundament, Dämmung auf Bodenplatte
  • Sockel, nicht unterkellert, Streifenfundament, Dämmung unter Bodenplatte
  • Sockel, nicht unterkellert, Flachgründung

Auch für den Balkonanschluss wurde im Zuge dieser Aktualisierungsmaßnahme ein zusätzliches Detail mit bodentiefem Fenster eingearbeitet.

Eine Kernfunktion des WDVS-Planungsatlas ist die Bereitstellung von thermischen Daten für die Wärmebrückenberechnung. Die Auswahl sämtlicher Details erfolgt schnell und unkompliziert anhand eines Gebäudemodells oder einer Konstruktionsliste.

Das kommt an bei den Nutzern, die Zugriffszahlen auf dieses Tool entwickeln sich sehr erfreulich. Die Zahl der Besuche stieg vom 3. Quartal 2017 bis zum 2. Quartal 2018 von 4.000 auf über 6.100; bei den Seitenansichten gab es im selben Zeitraum einen Zuwachs von 18.200 auf 28.800 Zugriffe.

 

Über den VDPM

Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V. (VDPM) repräsentiert die führenden Hersteller von Fassadendämmsystemen und deren Zubehör, Außen- und Innenputzen, Mauermörtel und Estrich. Im Sinne seiner Mitgliedsunternehmen engagiert sich der VDPM für eine effiziente Interessenvertretung gegenüber der (Fach)Öffentlichkeit, der Politik, sowie den Behörden und Institutionen auf deutscher und europäischer Ebene. Die Fachgremien des VDPM erarbeiten und bewerten dabei Grundlagen und Vorschläge zu Technik- und Umweltschutzthemen sowie zum Arbeits- und Gesundheitsschutz, beteiligen sich an Forschungsvorhaben und leisten erfolgreiche Presse- und Normungsarbeit. Für Planer, Architekten und Bauherren stellt der Verband eine Vielzahl herstellerneutraler Informationen zur Verfügung und ist kompetenter Ansprechpartner. Der VDPM ist im Mai 2017 aus einer Fusion des Industrieverbandes WerkMörtel e.V. (IWM) mit dem Fachverband Wärmedämm-Verbundsysteme e.V. (FV WDVS) hervorgegangen.

*Das* Branchentreffen der Fließestrich-Profis

Tradition und Innovation hat das Kloster Haydau (Morschen) in den 800 Jahren seiner Geschichte reichlich erlebt. Am 23. Oktober 2018 wird der historische Ort nun Schauplatz der inzwischen 5. Auflage des FLIESSESTRICHFORUMS – dem anerkannten Experten-Treffpunkt für diesen Bereich der Fußbodentechnik.

Veranstaltet wird das FLIESSESTRICHFORUM vom Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM), dem Institut für Baustoffprüfung und Fußbodenforschung (IBF) und dem Bundesverband Estrich und Belag (BEB). Das Fachpublikum aus Vertretern des Handwerks, der Industrie, aus Sachverständigenkreisen, Planungs- und Ingenieurbüros erwartet nach dem Get together am Vorabend wieder ein Querschnitt der aktuell wichtigsten Fließestrich-Themen und die Möglichkeit zum intensiven Fachdialog.

Vorträge und Diskussionen thematisieren u.a. die Wirkungsweise von Zusatzmitteln in zementär gebundenen Leichtmörteln, den Einsatz von Fließestrich in Feuchträumen und die Konsequenzen der neuen DIN 18533 für die Abdichtung der Bodenplatte. Aktuelle Praxiserfahrungen im Vergleich von CM- und KRL-Messung sowie das Thema „Innere Trocknung“ stehen ebenfalls auf der Tagesordnung. Abgerundet wird das Programm durch Vorträge zum neuen Bauvertragsrecht und zum richtigen Gesundheitsmanagement im Unternehmen.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular zum Download stehen unter www.vdpm.info oder www.ibf-troisdorf.de zur Verfügung.

 

Über den VDPM

Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V. (VDPM) repräsentiert die führenden Hersteller von Fassadendämmsystemen und deren Zubehör, Außen- und Innenputzen, Mauermörtel und Estrich. Im Sinne seiner Mitgliedsunternehmen engagiert sich der VDPM für eine effiziente Interessenvertretung gegenüber der (Fach)Öffentlichkeit, der Politik, sowie den Behörden und Institutionen auf deutscher und europäischer Ebene. Die Fachgremien des VDPM erarbeiten und bewerten dabei Grundlagen und Vorschläge zu Technik- und Umweltschutzthemen sowie zum Arbeits- und Gesundheitsschutz, beteiligen sich an Forschungsvorhaben und leisten erfolgreiche Presse- und Normungsarbeit. Für Planer, Architekten und Bauherren stellt der Verband eine Vielzahl herstellerneutraler Informationen zur Verfügung und ist kompetenter Ansprechpartner. Der VDPM ist im Mai 2017 aus einer Fusion des Industrieverbandes WerkMörtel e.V. (IWM) mit dem Fachverband Wärmedämm-Verbundsysteme e.V. (FV WDVS) hervorgegangen.

Auf heißem Pflaster unterwegs

Volker Weißer, Estrichlegermeister und Geschäftsführer der Fußboden-Bau-Weißer aus Hardt (Schwarzwald-Baar Kreis), war begeistert: Auf dem Hockenheimring löste er zusammen mit seiner Ehefrau den 1. Preis beim Gewinnspiel der Kampagne „Pro-Fließestrich“ ein und pilotierte einen Audi R8 um den Formel 1-Rundkurs.

„Auf schnellem Grund“ – das Thema des vom VDPM und der Industriegruppe Estrichstoffe im Bundesverband der Gipsindustrie (IGE) organisierten Gewinnspiels erwies sich für den Motorsportfan Volker Weißer als doppelter Volltreffer. Im Tagesgeschäft profitiert er vom schnellen Einbau und der raschen Festigkeitsentwicklung bei Fließestrich auf seinen Baustellen, jetzt konnte er seine Vorliebe für Höchstgeschwindigkeit auch auf der berühmten Rennstrecke in Baden in die Tat umsetzen. Mit guten Rundenzeiten bewies er dabei ähnliches Talent wie als „Pilot“ in seinem Unternehmen. Bestätigen können dies Andres Seifert, Arbeitskreisleiter im Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e. V. (VDPM) sowie Obmann der Industriegruppe Estrichstoffe IGE im BV Gips und Michael Brunn, stellvertretender Arbeitskreisleiter im Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V. (VDPM), die als „Streckenposten“ am Motodrom in Hockenheim fungierten.

 

Über den VDPM:

Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V. (VDPM) repräsentiert die führenden Hersteller von Fassadendämmsystemen und deren Zubehör, Außen- und Innenputzen, Mauermörtel und Estrich. Im Sinne seiner Mitgliedsunternehmen engagiert sich der VDPM für eine effiziente Interessenvertretung gegenüber der (Fach)Öffentlichkeit, der Politik, sowie den Behörden und Institutionen auf deutscher und europäischer Ebene. Die Fachgremien des VDPM erarbeiten und bewerten dabei Grundlagen und Vorschläge zu Technik- und Umweltschutzthemen sowie zum Arbeits- und Gesundheitsschutz, beteiligen sich an Forschungsvorhaben und leisten erfolgreiche Presse- und Normungsarbeit. Für Planer, Architekten und Bauherren stellt der Verband eine Vielzahl herstellerneutraler Informationen zur Verfügung und ist kompetenter Ansprechpartner. Der VDPM ist im Mai 2017 aus einer Fusion des Industrieverbandes WerkMörtel e.V. (IWM) mit dem Fachverband Wärmedämm-Verbundsysteme e.V. (FV WDVS) hervorgegangen.

 

Über die Industriegruppe Estrichstoffe (IGE):

Die Industriegruppe Estrichstoffe (IGE) im Bundesverband der Gipsindustrie besteht aus führenden Anbietern von Calciumsulfat-Bindemitteln und Fließestrich-Systemen. Sie stehen für eine fachgerechte Planung und Ausführung sämtlicher Arbeiten.

 

Bildtext:

Erfolgreich „auf schnellem Grund“: Estrichlegermeister Volker Weißer (links) mit Michael Brunn, VDPM (m.), und Andres Seifert, VDPM und IGE, (r.) auf dem Hockenheimring.

Download Bild

Starke Mitglieder – starker Verband

Unter dem Titel „Einblicke. Ausblicke.“ präsentiert der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM) seine druckfrische Broschüre mit Informationen rund um den Verband. Sie beschreibt die Zielsetzungen, Strukturen, Schwerpunktthemen und Produktsparten. Außerdem enthält sie ein ausführliches Mitgliederverzeichnis.

„Zuschauen oder handeln? – Abwarten oder Einfluss nehmen? – Klein-klein oder gemeinsam?“ Diese provokanten Fragen stellt Verbandsvorsitzender Christoph Dorn in seinem Vorwort zur neuen Infobroschüre des VDPM und macht dann deutlich, dass es für ihn keine Alternativen zum gemeinsamen Handeln gibt. „Wirtschaftsverbände sind ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Demokratie.“ Warum das so ist, erfährt der Leser auf 28 Seiten in kurzen und übersichtlichen Beiträgen. „Unsere Infobroschüre will nicht nur Lust auf Verbandsarbeit machen, sondern unseren Ansprechpartnern in Politik, Verwaltung und der Wirtschaft zeigen, wer wir sind, welche Mitgliedsunternehmen wir repräsentieren und wofür der VDPM steht“, erläutert Hauptgeschäftsführer Dr. Hans-Joachim Riechers.

Seine Mission sieht der VDPM in der Förderung der Marktentwicklung für Dämmsysteme, Putze, Mörtel und Estrich durch technische Kompetenz und sachliche Kommunikation nach innen und außen. Daraus leiten sich die konkreten Ziele der Verbandsarbeit ab. Herausgestellt wird auch die breite Vernetzung des Verbandes – u.a. zur Politik, zu NGOs, zum Fachhandwerk, den Normungsinstituten und Zulassungsbehörden, den maßgebenden Wissenschaftsinstitutionen und benachbarten Verbänden.

Anhand der Themen Umwelt, Technik und Normung sowie Arbeits- und Gesundheitsschutz findet der Leser Details zum Leistungsprofil des VDPM und seinen Gremien. Für Dämmsysteme, Putz, Estrich und Mauermörtel werden die verbandlichen Leitlinien und wichtige Projekte der näheren Zukunft skizziert. Eine detaillierte Übersicht aller Mitglieder sowie der im VDPM engagierten Landesverbände rundet die neue Broschüre ab.

Sie steht auf www.vdpm.info zum Download bereit und kann unter info@vdpm.info als Printversion bestellt werden.

 

Über den VDPM

Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V. (VDPM) repräsentiert die führenden Hersteller von Fassadendämmsystemen und deren Zubehör, Außen- und Innenputzen, Mauermörtel und Estrich. Im Sinne seiner Mitgliedsunternehmen engagiert sich der VDPM für eine effiziente Interessenvertretung gegenüber der (Fach)Öffentlichkeit, der Politik, sowie den Behörden und Institutionen auf deutscher und europäischer Ebene. Die Fachgremien des VDPM erarbeiten und bewerten dabei Grundlagen und Vorschläge zu Technik- und Umweltschutzthemen sowie zum Arbeits- und Gesundheitsschutz, beteiligen sich an Forschungsvorhaben und leisten erfolgreiche Presse- und Normungsarbeit. Für Planer, Architekten und Bauherren stellt der Verband eine Vielzahl herstellerneutraler Informationen zur Verfügung und ist kompetenter Ansprechpartner. Der VDPM ist im Mai 2017 aus einer Fusion des Industrieverbandes WerkMörtel e.V. (IWM) mit dem Fachverband Wärmedämm-Verbundsysteme e.V. (FV WDVS) hervorgegangen.

Der VDPM auf dem Weg nach Berlin

Der Tagungssaal war bis auf den letzten Platz besetzt. 180 Teilnehmer kamen zur Mitgliederversammlung des VDPM nach Hamburg – der symbolischen Zwischenstation auf dem Weg nach Berlin, wo der Verband ab 1. Juli 2018 seinen Sitz hat. Das Tagungsmotto „Neu – stark – zuversichtlich“ steht vor allem für die Aufbruchstimmung, mit der Vorstand, Geschäftsführung und Mitglieder die kommenden Aufgaben angehen.

Das vergangene Jahr ist für die Mörtel- und Putzmärkte gut gelaufen. Insgesamt konnte ein Zuwachs von 2,4 % über alle Produktbereiche erreicht werden. „Die Umsätze haben sich im Jahresverlauf in beinahe allen Produktbereichen kontinuierlich positiv entwickelt. Damit entspricht der Zuwachs des Gesamtjahres unseren Erwartungen“, so Christoph Dorn, Vorsitzender des VDPM, in seiner Begrüßung.

Auch das langjährige Sorgenkind Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS) hat nach Ansicht vieler Branchenvertreter die Talsohle durchschritten. Ursächlich dafür dürfte das vorläufige Ende der Diskussionen rund um – in die mediale Kritik geratenen – Wärmedämm-Verbund­systeme sein. Nach vier Jahren mit zum Teil deutlichen Marktrückgängen konnten WDVS im vergangenen Jahr den negativen Trend insgesamt bremsen. Rechnerisch ergab sich erstmals wieder ein leichtes Plus bei den verlegten Quadratmetern (+ 0,6 %).

Insgesamt zeigte sich Vorsitzender Christoph Dorn ein Jahr nach der Fusion zwischen dem Fachverband-Wärmedämm-Verbundsysteme und dem Industrieverband WerkMörtel zum neuen Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V. sehr zufrieden: „Schneller als geplant sind wir auf dem Weg nach Berlin und haben uns dort in allen maßgebenden Kreisen bereits fest etabliert.“

Wie sind die Erwartungen für 2018?

Der VDPM rechnet auch im laufenden Jahr wieder mit einem Absatzwachstum von mehr als 2 %. Auch andere Verbände der Bauwirtschaft erwarten 2018 etwa 2-3 % Zuwachs. 

Grußworte der Handwerkspartner

Rainer König, Vorsitzender des Bundesverbandes Ausbau und Fassade, formulierte in seinem Grußwort: „Gemeinsam Ziele definieren heißt, sich mit den Themen Vorfertigung, Digitalisierung und Nachwuchsgewinnung zu beschäftigen.“ Der Präsident des Bundesverbandes Farbe Gestaltung Bautenschutz, Jan Bauer, griff in seinem Grußwort das Tagungsmotto auf: „Neu. Stark. Zuversichtlich. – das gilt auch für unseren Verband. Wir werden die Partnerschaft mit dem VDPM weiterhin pflegen.“

Wärmedämmung in Politik und Kommunikation

In einer von VDPM Hauptgeschäftsführer Dr. Hans-Joachim Riechers moderierten Podiumsdiskussion ging es um das Thema Wärmedämmung in Politik und Kommunikation. Die Expertenrunde mit Dr. Thomas Tenzler (Geschäftsführer FMI), Henning Ellermann (Leiter Energieeffizienz in Gebäuden, DENEFF), Kay Beyen (Leiter AK Fassadendämmstoffe, VDPM) und Dr. Klaus Ries (Forum sicheres Dämmen mit EPS) war sich einig, dass die Präsenz in Berlin unabdingbare Voraussetzung ist, um im Netzwerk mit wichtigen Partnern Fortschritte bei bedeutenden Verbandsthemen zu erzielen. Dies gelte u.a. für die energetische Fassadenmodernisierung, die Aufwertung der Gebäudehülle gegenüber der Haus- und Heiztechnik sowie im Hinblick auf die EnEV, die aus Sicht des VDPM nicht weiter verschärft werden sollte.

Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung stand neben den notwendigen formalen Beschlüssen im Zeichen der Berichte aus den VDPM Arbeitskreisen. Christoph Dorn bedankte sich bei allen, die in den Gremien des VDPM mitarbeiten. „Hier wird die eigentliche Verbandsarbeit geleistet. Der Schulterschluss mit den Experten aus den Mitgliedsunternehmen macht den VDPM stark.“

Den Abschluss des Tagungsprogramms bildete die beeindruckende Schilderung von Helga Hengge, Deutschlands erster Frau auf dem Mount Everest, die das Auditorium in einem faszinierenden Vortrag mitnahm auf die Reise zum höchsten Gipfel der Welt. Wer wollte, konnte viele Parallelen zwischen einer erfolgreichen Gipfelexpedition und den privaten und beruflichen Herausforderungen des normalen Alltags sehen.

Fazit: VDPM ist in den Köpfen und Herzen der Mitglieder angekommen

Das Schlusswort zur diesjährigen Mitgliederversammlung sprach Dr. Markus Pfeuffer, stellvertretender Vorsitzender des VDPM: „Die gute Stimmung zeigt, dass die Fusion und der neue Verband in den Köpfen und Herzen unserer Mitglieder angekommen sind. Das setzt Kräfte und Synergien frei und ist die beste Grundlage für den nachhaltigen Erfolg der gemeinsamen Verbandsarbeit.“ Schon jetzt lud er die Teilnehmer zur nächsten Mitgliederversammlung ein, die am 11. und 12. April 2019 in Berlin stattfinden wird.

Über den VDPM

Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V. (VDPM) repräsentiert die führenden Hersteller von Fassadendämmsystemen und deren Zubehör, Außen- und Innenputzen, Mauermörtel und Estrich. Im Sinne seiner Mitgliedsunternehmen engagiert sich der VDPM für eine effiziente Interessenvertretung gegenüber der (Fach)Öffentlichkeit, der Politik, sowie den Behörden und Institutionen auf deutscher und europäischer Ebene. Die Fachgremien des VDPM erarbeiten und bewerten dabei Grundlagen und Vorschläge zu Technik- und Umweltschutzthemen sowie zum Arbeits- und Gesundheitsschutz, beteiligen sich an Forschungsvorhaben und leisten erfolgreiche Presse- und Normungsarbeit. Für Planer, Architekten und Bauherren stellt der Verband eine Vielzahl herstellerneutraler Informationen zur Verfügung und ist kompetenter Ansprechpartner. Der VDPM ist im Mai 2017 aus einer Fusion des Industrieverbandes WerkMörtel e.V. (IWM) mit dem Fachverband Wärmedämm-Verbundsysteme e.V. (FV WDVS) hervorgegangen.

 

Bildergalerie

Der Verbandsvorsitzende Christoph Dorn eröffnete die diesjährige Mitgliederversammlung: „Der VDPM hat sich innerhalb kürzester Zeit etabliert und vertritt sehr erfolgreich die Interessen unserer Branche.“

 

Christoph Dorn, VDPM Vorsitzender, Rainer König, Vorsitzender des Bundesverbandes Ausbau und Fassade, Jan Bauer, Präsident des Bundesverbandes Farbe Gestaltung Bautenschutz und Dr. Hans-Joachim Riechers, VDPM Hauptgeschäftsführer (v.l.): „Wir freuen uns, dass die Zusammenarbeit zwischen Industrie und Handwerk auch im neuen Verband ihren hohen Stellenwert behält.“

 

Michael Brunn, Dr. Martin Kanig, Dr. Dieter Schübl, Antonio Caballero González und Dr. Hans-Joachim Riechers (v.l.) zeigten auf, was der VDPM in seinen Gremien leistet. „Auch wenn wir in Brüssel und Berlin manchmal gegen Windmühlen kämpfen, haben wir in einer Vielzahl von Punkten unsere Mitglieder vor herben Erschwernissen bewahren können.“

 

Dr. Markus Pfeuffer, stellvertretender VDPM Vorsitzender bedankt sich bei Helga Hengge für ihren faszinierenden Vortrag über die Reise auf den höchsten Gipfel der Welt. „Die diesjährige Mitgliederversammlung war ein großartiger Erfolg. Die gute Stimmung unter den Mitgliedern zeigt, dass der VDPM in den Köpfen und Herzen unserer Mitglieder angekommen ist“, wusste sich Dr. Pfeuffer in seinem Schlusswort einig mit den mehr als 180 zufriedenen Teilnehmern.