Neues Merkblatt „Mikrobiologischer Bewuchs auf Fassaden – Algen und Pilze“

Wenn fünf Fachverbände ihre Kompetenzen bündeln, um eine gemeinsame Publikation zu erstellen, dann können von dem Ergebnis Architekten und Planer, Fachhandel, Handwerk und Auftraggeber in ganzer Breite profitieren. Das wird deutlich beim neuen Merkblatt „Mikrobiologischer Bewuchs auf Fassaden – Algen und Pilze“.

Herausgegeben wird das Merkblatt gemeinsam vom Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel, dem Bundesverband Ausbau und Fassade im ZDB, dem Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz, dem Bundesausschuss Farbe und Sachwertschutz und dem Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie. Das Fraunhofer-Institut für Bauphysik (IBP) hat bei der Erarbeitung fachliche Unterstützung geleistet und trägt das Merkblatt inhaltlich mit.

Die 24-seitige Publikation informiert über den oberflächlichen Bewuchs von Mikroorganismen auf gedämmten und ungedämmten Fassaden sowie über vorbeugende Maßnahmen, Pflege und Wartung zur Vermeidung unerwünschten Befalls. Das Merkblatt gilt für Putze und Beschichtungen.

Bereits in der Einleitung verdeutlichen die Autoren zwei Grundsätze, die in der öffentlichen Diskussion mitunter abweichend dargestellt werden:

  • Algen und Pilze sind kein spezifisches Phänomen an Fassaden mit Wärmedämm-Verbundsystemen – sie finden sich auf verschiedensten Materialien und Untergründen.
  • Algen und Pilze sind „lebende Verschmutzungen“, welche die bauphysikalische Funktionalität einer Fassade nicht beeinflussen.

In zwei ausführlichen Kapiteln vermittelt das Merkblatt die Grundlagen zu den Mikroorganismen Pilze, Algen, Flechten sowie Moose und beschreibt die Ursachen für ihr Wachstum. Dabei geht es um bautechnische, klimatische, umwelt- und materialspezifische Einflüsse. Der folgende Abschnitt informiert, wie durch konstruktive Planung und die Materialauswahl Algen- und Pilzbefall vorgebeugt werden kann. Die fachgerechte Wartung und Pflege der Fassade sowie Maßnahmen bei bereits befallenen Objekten sind weitere Schwerpunkte.

Ein eigenes mehrseitiges Kapitel widmet sich der rechtlichen Einordnung des Themas, erläutert die wesentlichen Begriffe, zitiert einschlägige Urteile und gibt Handlungsempfehlungen. Die Autoren stellen klar: „Entgegen anderslautender Aussagen in der Vergangenheit gilt: Algen- und/oder Pilzbefall ist juristisch kein Mangel.“

Abgerundet wird das neue Merkblatt „Mikrobiologischer Bewuchs auf Fassaden – Algen und Pilze“ durch eine ausführliche Quellen- und Literaturliste. Es steht ab sofort zum kostenlosen Download auf www.vdpm.info zur Verfügung und kann als Printexemplar per Mail an info@vdpm.info bestellt werden. Download- und Bezugsmöglichkeiten bieten auch die anderen beteiligten Verbände auf ihren Websites.

 

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Über den VDPM

Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V. (VDPM) repräsentiert die führenden Hersteller von Fassadendämmsystemen und deren Zubehör, Außen- und Innenputzen, Mauermörtel und Estrich. Im Sinne seiner Mitgliedsunternehmen engagiert sich der VDPM für eine effiziente Interessenvertretung gegenüber der (Fach)Öffentlichkeit, der Politik, sowie den Behörden und Institutionen auf deutscher und europäischer Ebene. Die Fachgremien des VDPM erarbeiten und bewerten dabei Grundlagen und Vorschläge zu Technik- und Umweltschutzthemen sowie zum Arbeits- und Gesundheitsschutz, beteiligen sich an Forschungsvorhaben und leisten erfolgreiche Presse- und Normungsarbeit. Für Planer, Architekten und Bauherren stellt der Verband eine Vielzahl herstellerneutraler Informationen zur Verfügung und ist kompetenter Ansprechpartner.

Über 100 Teilnehmer bei 1. digitaler VDPM-Mitgliederversammlung

Mit Zuversicht, Umsicht und Tatkraft wollen die Mitglieder des VDPM den aktuellen Herausforderungen begegnen. „Es war unsere erste voll digitale Mitgliederversammlung“, stellt Hauptgeschäftsführer Dr. Hans-Joachim Riechers fest. „Und wenn man dabei überhaupt von einer Atmosphäre sprechen kann, dann war sie unter unseren Mitgliedsunternehmen ausgesprochen positiv.“

Die über 100 Teilnehmer zeigten ihre Verbundenheit mit der Branche und ihrem Verband. Christoph Dorn gab als Vorsitzender einen Überblick über die aktuelle Entwicklung: „Die Situation ist nicht einfach, aber unsere Mitgliedsunternehmen haben sich sehr schnell auf das neue Umfeld eingestellt. In Sachen Gesundheitsschutz und Hygienemaßnahmen wurden große Anstrengungen unternommen, damit der Betrieb weiterlaufen konnte.“ Verantwortungsbewusstsein und besonnenes Handeln aller Beteiligten hätten dazu beigetragen, dass es im Gegensatz zu anderen Ländern in Deutschland zu keiner Zeit Forderungen gegeben habe, Baustellen stillzulegen oder Produktionsstandorte zu schließen. So konnte die Baubranche als starker Wirtschaftsfaktor ihren Teil zur Bewältigung der Krise beitragen. Das laufende Jahr werde voraussichtlich mit einem Plus von etwa 3% abgeschlossen. Für 2021 sei unter den derzeitigen Umständen eine Prognose nicht möglich.

Dreiklang aus erneuerbarer Energie, Wärmedämmung und Anlagentechnik

Die Vielzahl technischer Themen und die zunehmende Vernetzung im politischen Raum standen beim Bericht zur Verbandsarbeit im Mittelpunkt. „Beim Klimaschutz im Gebäudebereich gehören erneuerbare Energie, Wärmedämmung und Anlagentechnik zusammen“, erläuterte Dr. Riechers. „Jetzt müssen wir es schaffen, gemeinsam mit allen Beteiligten Konzepte zu erarbeiten, die von einer breiten Basis aus Wohnungswirtschaft, Politik und Naturschutz mitgetragen werden. „Dann haben wir eine Chance, bei der nächsten Überarbeitung des Gebäudeenergiegesetzes einen gemeinsamen Vorschlag zu unterbreiten, der allen Forderungen gerecht wird“, so Dr. Riechers weiter. Zusammen mit dem ifeu-Institut werde dazu gerade an einer umfangreichen Studie gearbeitet. „Wir bewegen uns damit auf Neuland. Aber schon jetzt merken wir, wie groß Resonanz und Interesse bei allen Beteiligten sind.“

Kooperation mit Handwerk und Partnerverbänden

Antje Hannig, VDPM-Geschäftsführerin Technik und Marketing, konnte in ihrem Bericht auf zahlreiche Arbeitsergebnisse verweisen. Ob es um den WDVS-Planungsatlas, die europäische Normung, die umfangreiche Umweltforschung oder die Socialmedia-Kampagne #putzpoesie geht, „der VDPM ist auf zahlreichen Feldern aktiv und arbeitet überall eng mit dem Handwerk und den benachbarten Partnerverbänden zusammen.“ Dabei bedankte sich Antje Hannig besonders bei den Experten aus den Mitgliedsunternehmen, die sich trotz bestehender Einschränkungen so intensiv wie nie in die Arbeit des VDPM eingebracht hätten. „Ohne Sie und Ihre Mitarbeit hätten wir das Pensum nicht bewältigen können“, stellte sie am Ende fest.

Traditionell gibt der Vorsitzende am Ende einer Mitgliederversammlung Ort und Termin der nächsten Mitgliederversammlung bekannt. „Das geht in diesem Jahr nicht“, kommentierte Christoph Dorn, „wir wissen noch nicht, was uns im nächsten Jahr erwartet.“ Auch online war die Hoffnung der Teilnehmer zu spüren, dass es bald wieder die gewohnte Mitgliederversammlung „im großen Rahmen“ und mit vielen persönlichen Begegnungen gibt.

 

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Über den VDPM

Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V. (VDPM) repräsentiert die führenden Hersteller von Fassadendämmsystemen und deren Zubehör, Außen- und Innenputzen, Mauermörtel und Estrich. Im Sinne seiner Mitgliedsunternehmen engagiert sich der VDPM für eine effiziente Interessenvertretung gegenüber der (Fach)Öffentlichkeit, der Politik, sowie den Behörden und Institutionen auf deutscher und europäischer Ebene. Die Fachgremien des VDPM erarbeiten und bewerten dabei Grundlagen und Vorschläge zu Technik- und Umweltschutzthemen sowie zum Arbeits- und Gesundheitsschutz, beteiligen sich an Forschungsvorhaben und leisten erfolgreiche Presse- und Normungsarbeit. Für Planer, Architekten und Bauherren stellt der Verband eine Vielzahl herstellerneutraler Informationen zur Verfügung und ist kompetenter Ansprechpartner.

Kompakte Brancheninfo zum neuen Gebäudeenergiegesetz

Am 1. November 2020 trat das „Gesetz zur Vereinheitlichung des Energiesparrechts für Gebäude und zur Änderung weiterer Gesetze“ (Gebäudeenergiegesetz, GEG) in Kraft. Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM) hat in einer Broschüre die für Wärmedämmung relevanten Aspekte und Änderungen zusammengefasst.

Die zwölfseitige Publikation wird vom Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz, dem Bundesverband Ausbau und Fassade sowie der Gütegemeinschaft Wärmedämmung von Fassaden mitgetragen. Kapitel 1 erläutert die Zielsetzung des GEG, den Geltungsbereich und die im Gesetz verankerten Anforderungen an die Wärmedämmung von Neubauten. Ein Exkurs erklärt den Vergleich zwischen dem nach GEG zu bewertenden Gebäude und dem virtuellen Referenzgebäude sowie das zugehörige Nachweisverfahren und technische Fachbegriffe.

Der nächste Textteil fasst die auch im neuen GEG unverändert geltenden Anforderungen an die Wärmedämmung von Bestandsbauten zusammen. Es folgen Abschnitte zur „Innovationsklausel“ und zur „Grauen Energie“, die beide im direkten Zusammenhang mit dem GEG stehen. Die nächsten Seiten beschreiben unter anderem die aktuellen Fördermöglichkeiten von Energieeffizienzmaßnahmen (§ 89 GEG), den Bußgeldkatalog (§ 108 GEG), Hinweise zum Heizungstausch und zur Anlagentechnik.

Der Ausblick auf die Umsetzung des neuen GEG unterstreicht die Bedeutung der Sozialverträglichkeit energetischer Modernisierung und den Zusammenhang zwischen einer gut gedämmten Gebäudehülle und dem dann gewährleisteten sinnvollen Einsatz energieeffizienter Wärmesysteme wie z.B. Wärmepumpen. Den Abschluss der Broschüre bildet eine Übersicht der wichtigsten Termine, Eckdaten und Fristen bis 2026.

Die Broschüre „Das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG)“ steht ab sofort unter www.vdpm.info zum kostenlosen Download bereit und kann als Printausgabe unter info@vdpm.info bestellt werden.

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Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V. (VDPM) repräsentiert die führenden Hersteller von Fassadendämmsystemen und deren Zubehör, Außen- und Innenputzen, Mauermörtel und Estrich. Im Sinne seiner Mitgliedsunternehmen engagiert sich der VDPM für eine effiziente Interessenvertretung gegenüber der (Fach)Öffentlichkeit, der Politik, sowie den Behörden und Institutionen auf deutscher und europäischer Ebene. Die Fachgremien des VDPM erarbeiten und bewerten dabei Grundlagen und Vorschläge zu Technik- und Umweltschutzthemen sowie zum Arbeits- und Gesundheitsschutz, beteiligen sich an Forschungsvorhaben und leisten erfolgreiche Presse- und Normungsarbeit. Für Planer, Architekten und Bauherren stellt der Verband eine Vielzahl herstellerneutraler Informationen zur Verfügung und ist kompetenter Ansprechpartner.

Estrichproduktion mit leichtem Plus – Marktanteile fast unverändert

Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM) hat wie jedes Jahr im Herbst zusammen mit der B+L Markdaten GmbH die Jahresstatistik für Estrichprodukte vorgelegt. Die Gesamtmenge stieg 2019 im Vergleich zu 2018 um 0,9% auf 3,38 Millionen m³. Für 2020 wird ein weiteres Plus von 1,4% auf 3,43 Millionen m³ prognostiziert.

So geht Sockel…

Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM) hat im August 2020 das neue Merkblatt „Ausführung von Sockelbereichen bei Wärmedämm-Verbundsystemen und Putzsystemen” veröffentlicht. Erstellt wurde die komplett überarbeitete und erweiterte Neuausgabe in der Projektgruppe Sockel (Leitung: Reinfried Weißgerber) im VDPM-Arbeitskreis Fassadendämmsysteme (Leitung: Achim Gebhart).

Die Autoren unterstreichen an mehreren Stellen des Merkblatts die entscheidende Bedeutung einer sorgfältigen Planung und entsprechenden Ausschreibung der Sockelarbeiten. Zielgruppe für die 20-seitige Broschüre sind neben den Fachunternehmern deshalb vor allem auch Planer und Architekten. Das Merkblatt behandelt sowohl die Sockelausführung bei Wärmedämm-Verbundsystemen als auch bei Putzsystemen auf Mauerwerk und Beton. Die Inhalte werden mitgetragen vom Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz, dem Bundesverband Ausbau und Fassade im ZDB sowie der Gütegemeinschaft Wärmedämmung von Fassaden.

Der einführende Abschnitt „Grundlegende Voraussetzungen und Definitionen“ erläutert alle für den Zusammenhang wesentlichen technischen Begriffe von der Bauwerksabdichtung bis zur Sockelausbildung bei erhöhter mechanischer Beanspruchung, ergänzt um die relevanten Normen und Regelungen sowie die daraus resultierenden Anforderungen.

Nächster Schwerpunkt ist die Ausführung beim Sockel zusammen mit Wärmedämm-Verbundsystemen (WDVS). In kurzen Texten und mit Grafiken illustriert erfährt der Leser hier praxisnah alle Details zur Befestigung der Dämmplatten am Untergrund, zum Putzaufbau und Feuchteschutz sowie zum Übergang vom Sockelbereich zum WDVS.

Die fachgerechte Sockel-Ausführung von Putzsystemen auf Mauerwerk und Beton ist Thema des folgenden Abschnitts, dargestellt anhand der Anwendungen im erdeinbindenden Bereich, im Sockel- und im Übergangsbereich zur Fassade.

Abgerundet wird das Merkblatt durch sieben besonders typische Konstruktionsbeispiele und durch ein Literaturverzeichnis.

Das Merkblatt „Ausführung von Sockelbereichen bei Wärmedämm-Verbundsystemen und Putzsystemen” steht ab sofort unter www.vdpm.info zum kostenlosen Download zur Verfügung und kann als Printausgabe unter info@vdpm.info bestellt werden.

 

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Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V. (VDPM) repräsentiert die führenden Hersteller von Fassadendämmsystemen und deren Zubehör, Außen- und Innenputzen, Mauermörtel und Estrich. Im Sinne seiner Mitgliedsunternehmen engagiert sich der VDPM für eine effiziente Interessenvertretung gegenüber der (Fach)Öffentlichkeit, der Politik, sowie den Behörden und Institutionen auf deutscher und europäischer Ebene. Die Fachgremien des VDPM erarbeiten und bewerten dabei Grundlagen und Vorschläge zu Technik- und Umweltschutzthemen sowie zum Arbeits- und Gesundheitsschutz, beteiligen sich an Forschungsvorhaben und leisten erfolgreiche Presse- und Normungsarbeit. Für Planer, Architekten und Bauherren stellt der Verband eine Vielzahl herstellerneutraler Informationen zur Verfügung und ist kompetenter Ansprechpartner.

Langfristig Arbeitsplätze sichern und Klimaziele erreichen: Verbände fordern konjunkturpolitische Maßnahmen im Gebäudebereich

Der Bausektor ist mit ca. 2 Mio. Beschäftigten und einem jährlichen Bauvolumen von 400 Mrd. Euro einer der wichtigsten Wirtschaftszweige Deutschlands. Ihm kommt damit eine zentrale Rolle für nachhaltige Investitionen in die regionale Wertschöpfung zu, die gleichzeitig zur Erreichung der Klimaziele beitragen. Um das große ökologische und ökonomische Potenzial des Gebäudesektors voll auszuschöpfen, fordern Verbände aus Baustoffindustrie und Handwerk die Politik auf, bei Maßnahmen eines neuen „Konjunkturpakets III“ auch die deutschen und europäischen Klimaschutzziele im Blick zu haben.

Berlin, 18.05.2020. Vor dem Hintergrund drastisch einbrechender Gewerbe- und Einkommenssteuereinnahmen sowie ungewisser wirtschaftlicher Aussichten als Folge der Covid-19- Ausbreitung stellen zahlreiche Kommunen und private Bauherren ihre Investitionen zurück. Damit es mittelfristig zu keinen Investitionsengpässen im Baubereich bei privaten und öffentlichen Gebäuden kommt, bedarf es zusätzlicher Anreize, um die energetische Modernisierung des Gebäudebestandes voranzutreiben. Das gilt gleichermaßen für die Initialisierung von Maßnahmen im Neu- und Ersatzbau wie auch für Aufstockungen und Dachausbauten, mit denen zusätzlicher moderner und energieeffizienter Wohnraum geschaffen wird.

Um die wirtschaftlichen Folgen abzufedern und wieder auf einen nachhaltigen Wachstumspfad einzuschwenken, fordert ein Bündnis aus Vertretern von Baustoffindustrie und Handwerk Bund und Länder auf, bei einem neuen Konjunkturpaket verschiedene Maßnahmen im Gebäudebereich anzugehen. Dazu gehören u.a. Erleichterungen bei der Vergabe öffentlicher Aufträge, die Beseitigung steuerlicher Hemmnisse für Eigentümer von Wohn- und Nichtwohngebäuden, um diese stärker für energetische Modernisierungen zu motivieren, und die Verbesserung bereits bestehender Förderprogramme sowohl von selbstgenutztem als auch nicht selbstgenutztem Wohneigentum.

Die energetische Modernisierung des Gebäudebestandes – dazu zählen neben den baulichen Maßnahmen an der Gebäudehülle auch Aufstockungen, Dachausbauten und der Ersatzneubau – bietet durch dauerhafte Energie- und CO2-Einsparungen sowie die Sicherung und den Aufbau von Beschäftigung doppelten Nutzen: Gelingt es, die für einen klimaneutralen Gebäudebestand notwendige Verdopplung der jährlichen Modernisierungsrate umzusetzen, können allein im Bereich der Gebäudehülle 280.000 neue sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse entstehen.

Weitere Informationen: Das Impulspapier sowie die geforderten Maßnahmen finden Sie hier.

 

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Das Bündnis zur Umsetzung konjunkturpolitischer Maßnahmen im Gebäudebereich besteht aus diesen 14 Verbänden der Baustoffindustrie und des Handwerks

Bundesverband Baustoffe – Steine und Erden e.V. (bbs); Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle e.V. (BuVEG); Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz; Fachverband der Stuckateure für Ausbau und Fassade Baden-Württemberg (SAF); Fachverband Einblasdämmung e.V. (FVED); Fachverband Innendämmung e.V. (FVID); Fachvereinigung Extruderschaum e.V. (FPX); FMI Fachverband Mineralwolleindustrie e.V. (FMI); Gebäudeenergieberater Ingenieure Handwerker – Bundesverband e.V. (GIH); Industrieverband Hartschaum e.V. (IVH); IVPU Industrieverband Polyurethan-Hartschaum e.V. (IVPU); Verband Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen e.V. (VDNR); Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V. (VDPM); Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks – Fachverband Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik e.V. (ZVDH)

 


 

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Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V. (VDPM) repräsentiert die führenden Hersteller von Fassadendämmsystemen und deren Zubehör, Außen- und Innenputzen, Mauermörtel und Estrich. Im Sinne seiner Mitgliedsunternehmen engagiert sich der VDPM für eine effiziente Interessenvertretung gegenüber der (Fach)Öffentlichkeit, der Politik, sowie den Behörden und Institutionen auf deutscher und europäischer Ebene. Die Fachgremien des VDPM erarbeiten und bewerten dabei Grundlagen und Vorschläge zu Technik- und Umweltschutzthemen sowie zum Arbeits- und Gesundheitsschutz, beteiligen sich an Forschungsvorhaben und leisten erfolgreiche Presse- und Normungsarbeit. Für Planer, Architekten und Bauherren stellt der Verband eine Vielzahl herstellerneutraler Informationen zur Verfügung und ist kompetenter Ansprechpartner.

 


 

Pressekontakt

FMI Fachverband Mineralwolleindustrie e.V. Friedrichstraße 95
10117 Berlin
E-Mail: presse@fmi-mineralwolle.de

Tel.: 030 27594452

Anbauteile an WDVS sicher befestigt

Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM) hat im Mai 2020 das neue Merkblatt „Sichere Befestigung von Anbauteilen an WDVS” veröffentlicht. Erarbeitet wurde es von der gleichnamigen Projektgruppe (Leitung: René Achenbach) im VDPM-Arbeitskreis Fassadendämmsysteme (Leitung: Achim Gebhart).

Für die fachgerechte Montage von Anbauteilen an WDVS-Fassaden haben die Hersteller in den vergangenen Jahren eine Reihe spezieller Befestigungsmöglichkeiten entwickelt. Das neue Merkblatt fasst prägnant und anschaulich die wesentlichen Aspekte bei Auswahl und Einsatz der unterschiedlichen Montageelemente zusammen. Die zwölfseitige Broschüre, die sich an Planer, Architekten und Fachunternehmer richtet, wird vom Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz, dem Bundesverband Ausbau und Fassade sowie der Gütegemeinschaft Wärmedämmung von Fassaden mitgetragen.

Die Bandbreite der Anbauteile für Gebäude reicht von Briefkästen, Hausnummern und Klingelschildern über Vordächer, Rankgitter und Markisen bis hin zu Klappläden und Handläufen für Treppengeländer. Werden solche Elemente an Fassaden mit Wärmedämm-Verbundsystem angebracht, gilt es, einiges zu beachten. So hängt von der fachgerechten Montage und der Wahl der geeigneten Befestigungselemente wie Spiraldübel, Scheiben, Zylinder, Winkel, Abstandhalter und Konsolen die langfristige Gebrauchstauglichkeit eines WDVS ab. Bei unsachgemäßer Anbringung kann das Dämmsystem – etwa durch das Eindringen von Feuchtigkeit – Schaden nehmen und an Funktionstüchtigkeit einbüßen. Neben der sicheren Lastaufnahme und -abtragung in den Untergrund müssen die Befestigungslösungen zusätzlich eine Reihe von Anforderungen an Witterungsbeständigkeit, Regendichtheit und Wärmebrückenminimierung erfüllen.

Das Merkblatt thematisiert auch den passenden Montagezeitpunkt – je nach Anbauteil kann er vor, während oder nach der Ausführung des WDVS liegen. Bei Elementen wie Geländern oder Elektrodoseneinsätzen sollte die Position des Anbauteils beispielsweise bereits in der Planung bekannt sein. Andere Anbauteile werden während der Applikation des WDVS in den Dämmstoff eingeklebt; einige können problemlos nachträglich befestigt werden. Zu berücksichtigen sind dabei die einwirkenden Lasten, wobei hier zwischen statisch- bzw. sicherheitsrelevanten und rein konstruktiven, meist leichten Anbauteilen zu unterscheiden ist.

Das Merkblatt des VDPM erklärt und zeigt die verschiedenen Befestigungsvarianten anhand von Schaubildern. Einen kompletten Überblick über die möglichen Montagelösungen bieten tabellarisch aufbereitete Anwendungsbeispiele inklusive Fotos. So lässt sich anhand von Kriterien wie der einwirkenden Last, dem verwendeten Dämmstoff und dem zu montierenden Anbauteil im Handumdrehen das geeignete Befestigungselement ermitteln.

Das Merkblatt „Sichere Befestigung von Anbauteilen an WDVS“ steht ab sofort unter www.vdpm.info zum kostenlosen Download zur Verfügung und kann als Printausgabe unter info@vdpm.info bestellt werden.

 

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Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V. (VDPM) repräsentiert die führenden Hersteller von Fassadendämmsystemen und deren Zubehör, Außen- und Innenputzen, Mauermörtel und Estrich. Im Sinne seiner Mitgliedsunternehmen engagiert sich der VDPM für eine effiziente Interessenvertretung gegenüber der (Fach)Öffentlichkeit, der Politik, sowie den Behörden und Institutionen auf deutscher und europäischer Ebene. Die Fachgremien des VDPM erarbeiten und bewerten dabei Grundlagen und Vorschläge zu Technik- und Umweltschutzthemen sowie zum Arbeits- und Gesundheitsschutz, beteiligen sich an Forschungsvorhaben und leisten erfolgreiche Presse- und Normungsarbeit. Für Planer, Architekten und Bauherren stellt der Verband eine Vielzahl herstellerneutraler Informationen zur Verfügung und ist kompetenter Ansprechpartner.

Mörtelprodukte setzten Wachstumskurs in 2019 fort – 2020 birgt Ungewissheit

Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM) hat in Zusammenarbeit mit der B+L Marktdaten GmbH die Bilanz für WDVS und Mörtelprodukte 2019 vorgelegt und präsentiert zugleich einen Ausblick auf das laufende Jahr. Trotz der Corona-Pandemie sind die Baustellen in Deutschland weiterhin geöffnet. Die im VDPM organisierten Unternehmen hoffen, sich mittel- wie langfristig positiv von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung abkoppeln zu können.

2019 konnte die Trockenmörtel-Branche nach Berechnungen der Marktforscher ihren Absatz im Vergleich zum Vorjahr noch einmal um 0,8% erhöhen. Damit wurden die Absätze bereits das vierte Jahr in Folge gesteigert. Die positive Entwicklung lässt sich insbesondere auf die Neubaukonjunktur zurückführen. Wie bereits im Vorjahr sorgten vor allem begrenzte Verarbeiterkapazitäten für ein zum Teil schleppendes Modernisierungsgeschäft.

Im Hinblick auf die einzelnen Produktsegmente beim Mörtel gab es bei Estrichprodukten und Innenputzen eine überdurchschnittlich positive Marktentwicklung. Weniger zufriedenstellend zeigt sich die Bilanz bei den Außenputzen: Nach einer vielversprechenden Fortsetzung der positiven Entwicklung der Jahre 2017 und 2018 lagen die Absätze zum Jahresende 2019 hinter den Erwartungen zurück.

Zögerliche Investitionen bei WDVS

In Aussicht auf die anstehenden Förderprogramme im Rahmen des „Klimapakets 2020“, das erst seit Januar 2020 abrufbar ist, hielten sich viele Bauherren zum Jahresende noch mit der Auftragsvergabe zurück. „Die lange währende Unsicherheit bei der steuerlichen Förderung der energetischen Modernisierung hat sich 2019 negativ auf die Entwicklung bei Wärmedämm-Verbundsystemen (WDVS) ausgewirkt“, erläutert VDPM-Hauptgeschäftsführer Dr. Hans-Joachim Riechers, „daraus resultiert auf das ganze Jahr gesehen ein Rückgang um 2,4% auf 32,2 Mio. Quadratmeter verlegte WDVS in 2019.“ Dieser Trend konnte im ersten Quartal 2020 zunächst gestoppt werden.

Ausblick 2020 birgt Ungewissheit

In den ersten Wochen dieses Jahres schauten die VDPM-Mitglieder und die Branche insgesamt noch optimistisch in die Zukunft: Der anhaltende Genehmigungsanstieg sowohl im Wohn- als auch im Nichtwohnbau ließ das laufende Jahr mit einem deutlichen Auftragspolster starten. Auch durch das „Klimapaket“ verlief das Modernisierungssegment vielversprechend – bis die Corona-Pandemie alles verändert hat.

Auch wenn die Auswirkungen bisher auf den Baustellen in Deutschland überschaubar sind, rechnen Experten ab dem zweiten Quartal vielfach mit einer schwierigeren Absatzsituation. Gründe dafür sind ein erhöhter Krankenstand, Hindernisse bei der Einreise für Subunternehmer aus den Nachbarländern, logistische Ausfälle und Verzögerungen im Genehmigungs- und Planungsprozess.

Branche sorgt vor

Entsprechend einer aktuellen Befragung bei Endverbrauchern sind auch potenzielle Modernisierer verunsichert. Vor allem größere Projekte werden zunächst verschoben. Ursächlich ist die Sorge bei den Eigenheimbesitzern vor Einkommenseinbußen, wie zum Beispiel bei akut drohender Kurzarbeit oder sogar Arbeitslosigkeit.

Dennoch: Nach B+L-Prognosen wird sich die Bauwirtschaft positiv von der Gesamtwirtschaft abkoppeln können. So konnte fast die gesamte Bauzulieferindustrie ein sehr gutes erstes Quartal 2020 verbuchen und Vorsorge treffen: Um zu erwartende Materialengpässe zu vermeiden, bauten Handel und Handwerk zusätzliche Lagerbestände auf. Des Weiteren führten verzögerte Lieferungen aus Asien zu verstärkter Nachfrage bei europäischen Lieferanten. Vor diesem Hintergrund sei laut B+L davon auszugehen, dass das Bauvolumen (BV) in Deutschland weniger zurückgehen werde als die gesamtwirtschaftliche Leistung (Stand 14.04.2020). Nach Hochrechnungen sei vorerst von einem Rückgang von 1,2% im Bauvolumen des Hochbaus auszugehen.

Auftragspolster beim Fachhandwerk

Dr. Riechers: „Die Auftragsbücher der Maler, Stuckateure und Bauunternehmen sind aktuell noch gut gefüllt. Bauprojekte sollen, wenn auch mit Verzögerung, zu Ende gebracht werden. Die weitere Entwicklung bis zum Jahresende kann niemand genau vorhersehen. Als VDPM tun wir jedenfalls alles, um unsere Mitgliedsunternehmen und das Fachhandwerk so weit wie möglich bei der Marktbearbeitung zu unterstützen.“

 

 

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Steuerliche Förderung für die energetische Modernisierung von selbstgenutztem Wohneigentum

Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM) mit Sitz in Berlin erleichtert Besitzern von Wohneigentum in Abstimmung mit den Finanzbehörden die Möglichkeit, energetische Modernisierungsmaßnahmen steuerlich absetzen zu können.

Seit dem 01.01.2020 können Besitzer von selbstgenutztem Wohneigentum – Haus oder Eigentumswohnung – die Kosten einer energetischen Modernisierung ihrer Immobilie teilweise von der Steuer abziehen. Abziehbar sind 20% der Kosten verteilt auf drei Jahre. Die Randbedingungen wurden vom Gesetzgeber bewusst „einfach“ gestaltet. So muss die Maßnahme weder vor Beginn „angemeldet“, noch muss ein externer Gutachter oder Energieberater eingeschaltet werden. Dennoch gibt es natürlich Vorgaben, die einzuhalten sind, um die steuerliche Förderung in Anspruch nehmen zu können.

Eigentümer, die Näheres zu der Förderung wissen wollen, wenden sich in der Regel an ihren Steuerberater. Um einen ersten Überblick über die einzuhaltenden Kriterien zu gewinnen, kann im Beratungsgespräch auf eine neue Broschüre des Verbandes für Dämm­systeme, Putz und Mörtel e.V. (VDPM) verwiesen werden, die sich speziell an Eigentümer wendet. Dort sind neben den formalen auch die bautechnischen Anfor­derungen zusammengestellt. Das bloße Einhalten der ohnehin geltenden gesetzlichen Bestimmungen reicht nämlich nicht. Gefördert werden nur Maßnahmen, die über das gesetzliche Maß hinausgehen. Dies ist jedoch in den meisten Fällen durchaus sinnvoll und auch wirtschaftlich. Die moderaten Mehrkosten werden nach Auskunft des VDPM durch die Förderung und die Energieeinsparung kompensiert. Dort, wo es Gründe gibt, von den bautechnischen Anforderungen abzuweichen, ist auch dies möglich. Das alles ist in der Broschüre des VDPM kompakt und verständlich zusammengefasst.

Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat ergänzend dazu folgendes Kriterium benannt:

Gemäß § 35c Absatz 1 Satz 7 EStG kann die Steuerermäßigung für energetische Maß­nahmen bei zu eigenen Wohnzwecken genutzten Gebäuden nur in Anspruch genom­men werden, wenn durch eine nach amtlichem Muster erstellte Bescheinigung des aus­führenden Fachunternehmens nachgewiesen wird, dass die Voraussetzungen des § 35c Absatz 1 Sätze 1 bis 3 EStG sowie die Anforderungen nach der Verordnung zur Bestim­mung von Mindestanforderungen für energetische Maßnahmen bei zu eigenen Wohn­zwecken genutzten Gebäuden nach § 35c des Einkommensteuergesetzes (Energetische Sanierungsmaßnahmen-Verordnung – ESanMV) erfüllt sind.

Für diese Bescheinigung hat das BMF ein Muster veröffentlicht. Der VDPM hat daraus ein ausfüllbares Dokument gemacht und stellt dieses allen Interessierten zur Verfügung.

Die VDPM-Broschüre „Steuern sparen“ ist ebenso wie das Muster der Erklärung des Fachunternehmens als PDF abrufbar unter www.vdpm.info. Gedruckte Exemplare der Broschüre werden auf Anfrage ebenfalls zur Verfügung gestellt.

 

 

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Neues Merkblatt „Staub – Hinweise für Produktionswerke“

Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM) hat ein neues Merkblatt zum Thema Staub veröffentlicht. Es wendet sich an Trockenmörtel produzierende Unternehmen und an das verarbeitende Fachhandwerk mit dem Ziel, über den notwendigen Arbeits- und Gesundheitsschutz praxisbezogen und auf dem aktuellsten Stand der Technik zu informieren.

Erstellt wurde das 16-seitige Merkblatt vom VDPM-Arbeitskreis Produktionstechnik und Logistik (Leiter: Eckhard Kroll). Es ergänzt die Aktivitäten der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft.

Das Merkblatt stellt die wichtigsten Zusammenhänge rund um die Themen Staub und Quarzfeinstaub in komprimierter Form dar. Es gibt Anregungen für die tägliche Praxis in Produktion und Verarbeitung mit Blick auf die möglichst sichere Einhaltung der Grenzwerte mit Schwerpunkt im Arbeits- und Gesundheitsschutz. Eine wesentliche Datenbasis für die Empfehlungen stellen dabei Expositionsmessungen in Arbeitsbereichen von Trockenmörtelwerken dar, die das Institut für Gefahrstoff-Forschung der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie an der Ruhr-Universität Bochum (www.igf-bgrci.de) im Rahmen einer Studie für den VDPM ermittelt hat.

Die Erkenntnisse zu Emissionen und Immissionen lassen den Schluss zu, dass bei ordnungsgemäßem Betrieb der vorhandenen Entstaubungseinrichtungen grenzwertüberschreitende Freisetzungen von Staub bzw. Quarzfeinstaub nicht zu erwarten sind.

Die Festlegung von Maßnahmen zur Staubvermeidung bzw. Einhaltung der Grenzwerte und die darüber geführten Aufzeichnungen (Wirksamkeitskontrollen) werden in diesem Merkblatt beispielhaft dargestellt. Checklisten für interne Prüfungen und Wartungslisten für Entstaubung per Spülluftabreinigung bzw. mit Druckluftabreinigung runden die Publikation ab.

Das kostenfreie Merkblatt ist ausschließlich als PDF-Dokument verfügbar unter www.vdpm.info

 

 

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