Neue Leitung für den VDPM-Arbeitskreis Marketing & Öffentlichkeitsarbeit
Bettina Heyne (Keimfarben GmbH) als Leiterin und Sebastian Rettke (Baumit GmbH) als ihr Stellvertreter wurden vom Vorstand des Verbandes für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM) als neues Führungsduo des Arbeitskreises (AK) Marketing & Öffentlichkeitsarbeit benannt. Bettina Heyne war zuvor bereits als stellvertretende AK-Leiterin für das Gremium aktiv. Der langjährige AK-Leiter Christian Poprawa will sich künftig auf sein Amt im Vorstand des VDPM konzentrieren.
Bettina Heyne hat Betriebswirtschaftslehre an der LMU in München studiert. Sie arbeitet seit 1993 bei der Keimfarben GmbH (Diedorf) und ist als Bereichsleiterin Marketing & Innovation zugleich Mitglied der Geschäftsleitung. Ihre Motivation zur Übernahme der Leitungsfunktion beschreibt sie so: „Unsere Branche hat eine Schlüsselrolle für die nachhaltige und verantwortliche Gestaltung von Lebensräumen künftiger Generationen. Es gibt eine Vielzahl an Herausforderungen, die einer allein nur bedingt, eine starke Gemeinschaft aber sehr gut leisten kann. Dazu will ich beitragen.“ Es brauche eine starke Stimme, um den Gebäudesektor energieeffizient und nachhaltig zu gestalten, skizziert Bettina Heyne eine der zentralen Herausforderungen für die Branche: „Gerade in einem schwierigen wirtschaftlichen Marktumfeld müssen wir unsere Stärken klar und deutlich kommunizieren. Und eine gemeinsame Sprache sprechen. Aktuell fehlen uns zudem die nötigen politischen Impulse. Umso wichtiger ist eine abgestimmte und klare Kommunikation.“
Sebastian Rettke verantwortet das Marketing für die Baumit GmbH in Deutschland und die dazugehörigen Unternehmen, Diessner GmbH & Co. KG und SAKRET GmbH. Nach dem Abschluss als Diplom-Betriebswirt (EMA) am Euro Business College in Bielefeld hat er in Durham (England) einen Bachelor-Studiengang in Business, Management & Administration absolviert. Seit 13 Jahren arbeitet er bei der Baumit GmbH (Bad Hindelang).
„Ich bin schon seit einigen Jahren im AK Marketing & Öffentlichkeitsarbeit des VDPM tätig und schätze die professionelle und familiäre Arbeitsweise“, beschreibt Sebastian Rettke seine Motivation für die stellvertretende Leitungsfunktion. „Mein großer Wunsch ist nach wie vor, dass alle am Bau Beteiligten mit einer möglichst geeinten Stimme in Richtung Politik und normierender Stellen sprechen und einheitlich als DIE Baubranche wahrgenommen werden.“ Zu den aktuellsten Herausforderungen der Branche zählt Sebastian Rettke vor allem die Regulierung und die Verteuerung des Bauens. Die Politik findet nach seiner Einschätzung keine überzeugenden Ansätze, um den großen Hebel der Bauindustrie zu nutzen, Wohnungsnot zu lindern und die nationale Wirtschaft zu stärken.
„Der VDPM überzeugt bei den Fragen rund um Dämmsysteme, Putz und Mörtel mit großer technischer Kompetenz. Dies weiterhin auch in das politische Berlin und das politische Brüssel zu spielen, untermauert durch Studien, ist eine umfangreiche und wichtige Aufgabe. Durch seine gute Vernetzung kann der VDPM seine Expertise gezielt einbringen und die Mitgliedsunternehmen sehr gut unterstützen. Abstrakte technische Sachverhalte dann auch in baustellentaugliche Informationen zu übersetzen, ist ebenso wichtig und sollte weiter vorangetrieben werden“, skizziert Sebastian Rettke weitere Schwerpunkte der Tätigkeit im Arbeitskreis.
Foto: ©VDPM
Über den VDPM
Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V. (VDPM) repräsentiert die führenden Hersteller von Fassadendämmsystemen und deren Zubehör, Außen- und Innenputzen, Mauermörtel und Estrich. Im Sinne seiner Mitgliedsunternehmen engagiert sich der VDPM für eine effiziente Interessenvertretung gegenüber der (Fach)Öffentlichkeit, der Politik, sowie den Behörden und Institutionen auf deutscher und europäischer Ebene. Die Fachgremien des VDPM erarbeiten und bewerten dabei Grundlagen und Vorschläge zu Technik- und Umweltschutzthemen sowie zum Arbeits- und Gesundheitsschutz, beteiligen sich an Forschungsvorhaben und leisten erfolgreiche Presse- und Normungsarbeit. Für Planer, Architekten und Bauherren stellt der Verband eine Vielzahl herstellerneutraler Informationen zur Verfügung und ist kompetenter Ansprechpartner.